SolidWorks® Software Lektion 4: Baugruppen – Grundlagen

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Lektion 4: Baugruppen – Grundlagen

Ziele dieser Lektion Verstehen, wie Teile und Baugruppen miteinander verknüpft sind. Das Teil Tutor2 erstellen und modifizieren und die Baugruppe Tutor erstellen. Tutor1 Tutor2 Baugruppe Tutor Vor Beginn dieser Lektion Stellen Sie das Teil Tutor1 in Lektion 3:


 

40-Minuten-Schnellstart fertig. Ressourcen für diese Lektion Diese Lektion entspricht Erste Schritte: Lektion 2 – Baugruppen in den SolidWorks Lehrbüchern. Weitere Informationen zu Baugruppen finden Sie in der Lektion Modelle erstellen: Baugruppenverknüpfungen in den SolidWorks Lehrbüchern. www.3dContentCentral.com enthält Tausende Modelldateien, Komponenten von Industrieanbietern und mehrere Dateiformate. BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software

37 Lektion 4: Baugruppen – Grundlagen Fähigkeiten für Lektion 4 Sie erwerben in dieser Lektion folgende Fähigkeiten: Ingenieurwesen: Die aktuelle Konstruktion bewerten und an der Konstruktion Änderungen vornehmen, die zu einem verbesserten Produkt führen. Schraubenauswahl anhand von Stärke, Kosten, Material, Erscheinungsbild und Einfachheit der Befestigung während der Installation überprüfen. Technik/IT: Verschiedene Materialien und die Sicherheit in der Konstruktion einer Baugruppe untersuchen. Mathematik: Winkelmaße, Achsen, parallele, konzentrische und deckungsgleiche Flächen sowie lineare Muster anwenden. Naturwissenschaften: Ein Volumen aus einem um eine Achse gedrehten Profil entwickeln. Aktive Lernübungen – Erstellen einer Baugruppe Folgen Sie den Anweisungen in Erste Schritte: Lektion 2 – Baugruppen in den SolidWorks Lehrbüchern. In dieser Lektion erstellen Sie zuerst Tutor2. Danach erstellen Sie eine Baugruppe. Anmerkung: Verwenden Sie für Tutor1.sldprt die Beispieldatei im Ordner \Lessons\Lesson04, um die korrekten Bemaßungen zu gewährleisten. Im Lehrbuch erstellen Sie für Tutor2.sldprt eine Verrundung mit einem Radius von 5 mm. Sie müssen den Radius der Verrundung hier auf 10 mm ändern, um eine ordnungsgemäße Verknüpfung mit Tutor1.sldprt zu ermöglichen. Tutor1 Tutor2 38 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Lektion

4: Baugruppen – Grundlagen Lektion 4 — 5-minütiger Test

Name: _______________________________ Kurs: ________Datum:____________

Anleitung: Tragen Sie beim Beantworten der einzelnen Fragen die richtige(n) Antwort(en) an der entsprechenden Stelle ein. Bei vorgegebenen Antworten ist die korrekte Antwort einzukreisen.

1 Welche Features haben Sie zum Erstellen von Tutor2 verwendet? _____________________________________________________________________

2 Mit welchen zwei Skizzierwerkzeugen haben Sie das Schnitt-Linear-Austragen- Feature erstellt? _____________________________________________________________________ _____________________________________________________________________

3 Was wird mit dem Skizzierwerkzeug Elemente übernehmen erreicht? _____________________________________________________________________

4 Was wird mit dem Skizzierwerkzeug Offset Elemente erreicht? _____________________________________________________________________

5 In einer Baugruppe werden Teile als _______________ bezeichnet. _____________________________________________________________________

6 Richtig oder falsch? Eine fixierte Komponente ist frei beweglich. _____________________________________________________________________

7 Richtig oder falsch? Verknüpfungen sind Beziehungen, mit denen Komponenten in einer Baugruppe ausgerichtet und zusammengefügt werden. _____________________________________________________________________

8 Wie viele Komponenten enthält eine Baugruppe? _____________________________________________________________________

9 Welche Verknüpfungen sind für die Baugruppe Tutor notwendig? _____________________________________________________________________

BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software 39 Lektion 4: Baugruppen – Grundlagen Übungen und Projekte – Erstellen der Schalterabdeckplatte als Baugruppe Aufgabe 1 – Ändern der Feature-Größe Für die Schalterabdeckplatte, die in Lektion 3 erstellt wurde, werden zwei Befestigungsschrauben benötigt, um die Baugruppe fertigstellen zu können.

Frage: Wie wird die Größe der Bohrungen in der Schalterabdeckplatte bestimmt? __________________________________________________ __________________________________________________ __________________________________________________ __________________________________________________ __________________________________________________

Gegeben: Der Durchmesser der Befestigungsschraube beträgt 3,5 mm. Die Schalterabdeckplatte ist 10 mm dick. Vorgehensweise: 1 Öffnen Sie die Schalterabdeckplatte. 2 Ändern Sie den Durchmesser der beiden Bohrungen auf 4 mm. 3 Speichern Sie die Änderungen.

40 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Lektion 4: Baugruppen – Grundlagen Aufgabe 2 – Konstruieren einer Befestigungsschraube Konstruieren und modellieren Sie eine Befestigungsschraube, die für die Schalterabdeckplatte geeignet ist. Die Befestigungsschraube kann (muss aber nicht) so aussehen wie die rechts dargestellte. Konstruktionskriterien: Die Länge der Befestigungsschraube muss größer sein als die Dicke der Schalterabdeckplatte. Die Schalterabdeckplatte ist 10 mm dick. Die Befestigungsschraube muss einen Durchmesser von 3,5 mm haben. Der Kopf der Befestigungsschraube muss größer sein als die Bohrung in der Schalterabdeckplatte. Gute Modellierpraxis Befestigungsschrauben werden fast immer in einer vereinfachten Form modelliert. Obwohl eine echte Maschinenschraube ein Gewinde hat, ist dieses beim Modell nicht enthalten. BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software

41 Lektion 4: Baugruppen – Grundlagen Aufgabe 3 – Erstellen einer Baugruppe Erstellen Sie die Baugruppe Schalterabdeckplatten-Befestigung. Vorgehensweise: 1 Erstellen Sie eine neue Baugruppe. Die fixierte Komponente ist die Schalterabdeckplatte. 2 Ziehen Sie die Schalterabdeckplatte in das Baugruppenfenster. 3 Ziehen Sie die Befestigungsschraube in das Baugruppenfenster. Bei der Baugruppe Schalterabdeckplatten-Befestigung sind drei Verknüpfungen erforderlich, um die Baugruppe voll zu definieren. 1 Erstellen Sie eine konzentrische Verknüpfung zwischen der zylindrischen Fläche der Befestigungsschraube und der zylindrischen Fläche der Bohrung in der Schalterabdeckplatte. Flächen 2 Erstellen Sie eine deckungsgleiche Verknüpfung zwischen der flachen Rückseite der Befestigungsschraube und der flachen Vorderseite der Schalterabdeckplatte. 3 Erstellen Sie eine parallele Verknüpfung zwischen einer der planaren Flächen am Schlitz der Befestigungsschraube und der flachen Oberseite der Schalterabdeckplatte. Anmerkung: Wenn die notwendigen Flächen in der Befesti- gungsschraube oder der Schalterabdeck- platte nicht vorhanden sind, erstellen Sie die parallele Verknüpfung mit den entsprechenden Referenzebenen der einzelnen Komponenten. Flächen Flächen

42 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Lektion 4: Baugruppen – Grundlagen 4 Fügen Sie der Baugruppe eine zweite referenzierte Kopie der Befestigungsschraube hinzu. Komponenten können einer Baugruppe durch Ziehen und Ablegen hinzugefügt werden: · Halten Sie die Strg-Taste gedrückt, und ziehen Sie dann die Komponente aus dem FeatureManager oder dem Grafikbereich. · Der Zeiger verwandelt sich in . · Legen Sie die Komponente im Grafikbereich ab, indem Sie die linke Maustaste und die Strg-Taste loslassen. 5 Fügen Sie der Baugruppe Schalterabdeckplatten- Befestigung drei Verknüpfungen hinzu, um die zweite Befestigungsschraube voll zu definieren. 6 Speichern Sie die Baugruppe Schalterabdeckplatten-Befestigung. BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software

43 Lektion 4: Baugruppen – Grundlagen Übungen und Projekt – Erstellen einer CD-Stapelbox als Baugruppe Bauen Sie die CD-Hülle und die Stapelbox, die in Lektion 3 erstellt wurden, zusammen. Vorgehensweise: 1 Erstellen Sie eine neue Baugruppe. Die fixierte Komponente ist die Stapelbox. 2 Ziehen Sie die Stapelbox in das Baugruppenfenster. 3 Ziehen Sie die CD-Hülle in das Baugruppenfenster, rechts neben die Stapelbox. 4 Erstellen Sie eine deckungsgleiche Verknüpfung zwischen der Unterseite der CD-Hülle und der inneren Bodenfläche der Stapelbox. Flächen 5 Erstellen Sie eine deckungsgleiche Verknüpfung zwischen der Rückseite der CD-Hülle und der inneren Rückseite der Stapelbox. Innere Rückseite Flächen

44 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Lektion 4: Baugruppen – Grundlagen 6 Erstellen Sie eine Abstands- Verknüpfung zwischen der linken Seite der CD-Hülleund der linken Innenseite der Stapelbox. Geben Sie 1 cm als Abstand ein. 7 Speichern Sie die Baugruppe. Geben Sie CD-Hüllen- Stapelbox als Dateinamen ein. Komponentenmuster Erstellen Sie ein lineares Muster der Komponente CD-Hülle in der Baugruppe. Die CD-Hülle ist die Ausgangskomponente. Die Flächen Ausgangskomponente ist die Komponente, die im Muster kopiert wird. 1 Klicken Sie auf Einfügen, Komponentenmuster, Lineares Muster. Der PropertyManager Lineares Muster wird angezeigt. 2 Legen Sie die Richtung für das Muster fest. Klicken Sie in das Textfeld Musterrichtung, um es zu aktivieren. Klicken Sie auf die untere horizontale Vorderkante der Stapelbox. 3 Achten Sie auf die Pfeilrichtung. Der Vorschaupfeil sollte nach rechts zeigen. Ist dies nicht der Fall, dann klicken Sie auf die Schaltfläche Richtung umkehren. BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software

45 Lektion 4: Baugruppen – Grundlagen 4 Geben Sie 1 cm als Abstand ein. Geben Sie 25 für Referenzierte Kopien ein. 5 Wählen Sie die Komponente aus, die im Muster kopiert werden soll. Stellen Sie sicher, dass das Feld Komponenten für Muster aktiviert ist, und wählen Sie dann die Komponente CD-Hülle im FeatureManager oder Grafikbereich aus. Klicken Sie auf OK. Das Feature Lokales Komponentenmuster wird im FeatureManager hinzugefügt. 6 Speichern Sie die Baugruppe. Klicken Sie auf Speichern. Verwenden Sie den Namen CDcase-storagebox.

46 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Lektion 4: Baugruppen – Grundlagen Übungen und Projekte – Zusammenbauen eines Greifmechanismus Bauen Sie den rechts abgebildeten Greifmechanismus zusammen. Diese Baugruppe wird später in Lektion 11 zum Erstellen einer Bewegungssimulation mit SolidWorks Animator verwendet. Vorgehensweise: 1 Erstellen Sie eine neue Baugruppe. 2 Speichern Sie die Baugruppe. Geben Sie der Baugruppe den Namen Greifmechanismus. 3 Fügen Sie die Komponente Center-Post (Mittelstütze) in die Baugruppe ein. Die Dateien für diese Übung befinden sich im Unterordner Claw des Ordners Lesson04. 4 Öffnen Sie das Teil Collar (Manschette). Ordnen Sie die Fenster entsprechend der nachstehenden Abbildung an. BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software

47 Lektion 4: Baugruppen – Grundlagen Intelligente Verknüpfungen Einige Verknüpfungsbeziehungstypen können automatisch erstellt werden. Auf diese Weise erstellte Verknüpfungen werden als intelligente Verknüpfungen bezeichnet. Verknüpfungen können erstellt werden, wenn Sie das Teil auf bestimmte Art und Weise aus einem geöffneten Teilfenster ziehen. Durch das zum Ziehen verwendete Element werden die hinzugefügten Verknüpfungstypen bestimmt. 5 Wählen Sie die zylindrische Fläche der Manschette aus, und ziehen Sie die Manschette in die Baugruppe. Zeigen Sie im Baugruppenfenster mit dem Cursor auf die zylindrische Fläche der Mittelstütze. Wenn sich der Cursor über der Mittelstütze befindet, verändert sich seine Form zu . Dieser Cursor lässt erkennen, dass eine konzentrische Verknüpfung entsteht, wenn die Manschette an diesem Punkt abgelegt wird. Eine Vorschau der Manschette wird an Ort und Stelle gefangen. 6 Legen Sie die Manschette ab. Eine konzentrische Verknüpfung wird automatisch hinzugefügt. Klicken Sie auf Verknüpfung hinzufügen/ fertigstellen . 7 Schließen Sie das Teildokument Collar (Manschette).

48 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Lektion 4: Baugruppen – Grundlagen 8 Öffnen Sie das Teil Claw (Greifer). Ordnen Sie die Fenster entsprechend der nachstehenden Abbildung an. 9 Fügen Sie den Greifer unter Verwendung von intelligenten Verknüpfungen in die Baugruppe ein. · Wählen Sie im Greifer dieKante der Bohrung aus. Es ist wichtig, die Kante und nicht die zylindrische Fläche auszuwählen, weil mit diesem intelligenten Verknüpfungstyp zwei Verknüpfungen hinzufügt werden: · eine konzentrische Verknüpfung zwischen den zylindrischen Flächen der beiden Bohrungen. · eine deckungsgleiche Verknüpfung zwischen der planaren Fläche des Greifers und dem Arm der Mittelstütze. BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software

49 Lektion 4: Baugruppen – Grundlagen

10 Ziehen Sie den Greiferauf die Kante der Bohrung im Arm, und legen Sie ihn dort ab. Der Cursor nimmt die Form an und lässt so erkennen, dass automatisch eine konzentrische und eine deckungsgleiche Verknüpfung hinzugefügt werden. Diese Technik mit intelligenten Verknüpfungen eignet sich ganz besonders für das Einfügen von Befestigungsschrauben in Bohrungen. 11 Schließen Sie das TeildokumentClaw (Greifer).

12 Ziehen Sie den Greifer entsprechend der nachstehenden Abbildung. Dadurch lässt sich im nächsten Schritt leichter eine Kante auswählen.

13 Fügen Sie der Baugruppe das Teil Connecting-Rod (Verbindungsstange) hinzu. Verknüpfen Sie mit Hilfe der intelligenten Verknüpfungstechnik, die Sie schon in Schritt 9 und 10 verwendet haben, ein Ende der Verbindungsstange mit dem Ende des Greifers. Zwei Verknüpfungen sollten vorhanden sein: · eine konzentrische Verknüpfung zwischen den zylindrischen Flächen der beiden Bohrungen. · eine deckungsgleiche Verknüpfung zwischen den planaren Flächen der Verbindungsstange und des Greifers. 14 Verknüpfen Sie die Verbindungsstange mit der Manschette. Fügen Sie eine konzentrische Verknüpfung zwischen der Bohrung in der Verbindungsstange und der Bohrung in der Manschette hinzu. Fügen Sie keine deckungsgleiche Verknüpfung zwischen der Verbindungsstange und der Manschette hinzu. 50 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Lektion 4: Baugruppen – Grundlagen 15 Fügen Sie die Stifte hinzu. Es gibt Stifte in drei unterschiedlichen Längen: · Stift-Lang (Pin-Long) (1,745 cm) · Stift-Mittellang (Pin-Medium) (1,295 cm) · Stift-Kurz (Pin-Short) (1,245 cm) Bestimmen Sie mit Extras, Messen, ?? welcher Stift in welche Bohrung gehört. ?? Fügen Sie die Stifte mit Hilfe von intelligenten Verknüpfungen hinzu. Kreisförmiges Komponentenmuster ?? Erstellen Sie ein kreisförmiges Muster aus Greifer, Verbindungsstange und Stiften. 1 Klicken Sie auf Einfügen, Komponentenmuster, Kreisförmig. Der PropertyManager Kreismuster wird angezeigt. 2 Wählen Sie die Komponenten aus, aus denen ein Muster erstellt werden soll. Stellen Sie sicher, dass das Feld Komponenten für Muster aktiviert ist, und wählen Sie dann den Greifer, die Verbindungsstange und die drei Stifte aus. 3 Klicken Sie auf Ansicht, Temporäre Achsen. 4 Klicken Sie in das Feld Musterachse. Wählen Sie die Achse aus, die vom Mittelpunkt der Mittelstütze zum Rotationsmittelpunkt des Musters verläuft. 5 Stellen Sie den Winkel auf 120° ein. 6 Stellen Sie Referenzierte Kopien auf 3 ein. 7 Klicken Sie auf OK. 8 Schalten Sie die temporären Achsen aus. Dynamische Baugruppenbewegung Mit der dynamischen Baugruppenbewegung wird durch das Verschieben unterdefinierter Komponenten die Bewegung eines Mechanismus simuliert. 9 Ziehen Sie die Manschette nach oben und nach unten, und achten Sie dabei auf die Bewegung der Baugruppe.

10 Speichern und schließen Sie die Baugruppe. BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software

51 Lektion 4: Baugruppen – Grundlagen Lektion 4 Arbeitsblatt „Begriffe“

Name: _______________________________ Kurs: ________Datum:____________

Tragen Sie unten die richtigen Begriffe ein. 1 ____________________ kopiert eine oder mehrere Kurven durch Projektion auf die Skizzierebene in die aktive Skizze.

2 Bezeichnung von Teilen in einer Baugruppe: ______________________________

3 Beziehungen, mit denen Komponenten in einer Baugruppe ausgerichtet und zusammengefügt werden:______________________________________________

4 Das Symbol (f) im FeatureManager zeigt welchen Status einer Komponente an?_ __________________________________________________________________

5 Das Symbol (-) zeigt welchen Status einer Komponente an? ________________

6 Wenn Sie ein Komponentenmuster erstellen, wird die Komponente, die kopiert wird, ________________________komponente genannt.

7 Ein SolidWorks Dokument, das zwei oder mehr Teile enthält: _________________

8 Eine fixierte Komponente kann nur dann verschoben oder gedreht werden, wenn zuvor ____________________________________ verwendet wurde.

52 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Lektion

4: Baugruppen – Grundlagen Zusammenfassung Eine Baugruppe enthält zwei oder mehr Teile. In einer Baugruppe werden Teile als Komponenten bezeichnet. Verknüpfungen sind Beziehungen, mit denen Komponenten in einer Baugruppe ausgerichtet und zusammengefügt werden. Komponenten und die zugehörige Baugruppe sind durch Dateiverknüpfung direkt miteinander verbunden. Änderungen der Komponenten wirken sich auf die Baugruppe aus, und Änderungen der Baugruppe beeinflussen die Komponenten. Die erste Komponente, die in eine Baugruppe eingefügt wird, ist fixiert. Unterdefinierte Komponenten können mit der dynamischen Baugruppenbewegung verschoben werden. Dadurch wird die Bewegung des Mechanismus simuliert.

SolidWorks® Software Lektion 1: Verwendung der Benutzeroberfläche

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Lektion 1: Verwendung der Benutzeroberfläche

Ziele dieser Lektion Mit der Benutzeroberfläche von Microsoft Windows® vertraut werden. Mit der Benutzeroberfläche von SolidWorks vertraut werden. Vor Beginn dieser Lektion Prüfen Sie, ob Microsoft Windows auf den Computern des Unterrichtsraums/ Labors geladen ist und ausgeführt wird. Prüfen Sie, ob die SolidWorks Software auf den Computern im Unterrichtsraum bzw. Labor in Übereinstimmung mit Ihrer SolidWorks Lizenz geladen ist und ausgeführt wird. Laden Sie über den Link Ressourcen für Lehrzwecke die Lektionsdateien.


 

 

Fähigkeiten für Lektion 1 Sie erwerben in dieser Lektion folgende Fähigkeiten: Ingenieurwesen: Kenntnis eines Konstruktionsprogramms für die Maschinenbauindustrie. Technik/IT: Dateiverwaltung, Suchen, Kopieren, Speichern, Starten und Beenden von Programmen verstehen. Das SolidWorks Lehrpaket enthält 80 eLearning-Lehrbücher für Maschinenbaukonstruktion, Nachhaltigkeitsuntersuchungen, Simulation und Analyse. BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software 1

Lektion 1: Verwendung der Benutzeroberfläche Aktive Lernübung – Verwendung der Benutzeroberfläche Starten Sie die SolidWorks Anwendung, suchen Sie eine Datei, speichern Sie die Datei, speichern Sie die Datei unter einem neuen Namen, und verschaffen Sie sich einen Überblick über die grundlegenden Elemente der Benutzeroberfläche. Starten eines Programms 1 Klicken Sie auf die Schaltfläche Start in der linken unteren Ecke des Bildschirms. Das Start-Menü wird eingeblendet. Über das Start-Menü können die grundlegenden Funktionen der Microsoft Windows Umgebung ausgewählt werden. Anmerkung: Klicken bedeutet, die linke Maustaste zu drücken und loszulassen.

2 Klicken Sie im Start-Menü auf Programme, SolidWorks, SolidWorks, wie nachfolgend dargestellt. Die SolidWorks Anwendung wird jetzt ausgeführt. Anmerkung: Ihr Start-Menü sieht möglicherweise anders aus als in der Abbildung, wenn eine andere Software-Version auf Ihrem System installiert ist. TIPP: Eine Desktop-Verknüpfung ist ein Symbol, auf das Sie doppelklicken können, um direkt zu einer bestimmten Datei oder einem Ordner zu gehen, die/der durch das Symbol repräsentiert wird. Die Abbildung zeigt die SolidWorks Verknüpfung. Beenden des Programms Um das Anwendungsprogramm zu beenden, wählen Sie Datei, Beenden, oder klicken Sie im Hauptfenster von SolidWorks auf . 2 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software

Lektion 1: Verwendung der Benutzeroberfläche Suchen nach einer Datei oder einem Ordner Sie können nach Dateien (oder Ordnern, die Dateien enthalten) suchen. Dies ist nützlich, wenn Sie sich nicht mehr an den genauen Namen der benötigten Datei erinnern. 3 Klicken Sie auf Start, Suchen, um das Dialogfeld Windows Desktopsuche zu öffnen. Wählen Sie Klicken Sie hier, um den Such-Assistenen zu verwenden aus, um das Dialogfeld Suchergebnisse zu öffnen. 4 Klicken Sie auf Dateien und Ordnern. Suchen Sie nach dem SolidWorks Teil dumbell(Hantel). Geben Sie dazu dumb* im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens: ein. Wenn Sie angeben, wonach und wo gesucht werden soll, legen Sie die so genannten Suchkriterien fest. TIPP: Das Sternchen (*) ist ein Wildcard- (oder Joker-) Zeichen. Sie können einen Teil eines Dateinamens und dieses Zeichen eingeben und damit nach allen Dateien und Ordnern suchen, die diesen Teil enthalten. 5 Klicken Sie auf Suchen. Die Dateien und Ordner, deren Namen mit den Suchkriterien übereinstimmen, werden im Fenster Suchergebnisse angezeigt. TIPP: Sie können auch eine Suche beginnen, indem Sie mit der rechten Maustaste auf die Schaltfläche Start klicken und Suchen aus dem Kontextmenü wählen. Mit der rechten Maustaste klicken bedeutet, die rechte Maustaste zu drücken und loszulassen. Öffnen einer vorhandenen Datei 6 Doppelklicken Sie auf die SolidWorks Teildatei Dumbell. Dadurch wird die Datei Dumbell in SolidWorks geöffnet. Wenn das SolidWorks Anwendungsprogramm noch nicht ausgeführt wird, wenn Sie auf die Teildatei doppelklicken, wird zuerst SolidWorks gestartet und dann die von Ihnen ausgewählte Teildatei geöffnet. TIPP: Doppelklicken Sie mit der linken Maustaste. Auf diese Weise können Dateien eines Ordners schnell geöffnet werden. Sie können die Datei auch öffnen, indem Sie Datei, Öffnen wählen und einen Dateinamen eingeben bzw. nach einem Dateinamen suchen, oder indem Sie in SolidWorks im Menü Datei einen Dateinamen auswählen. SolidWorks listet die Dateien auf, die zuletzt geöffnet waren. Speichern einer Datei 7 Klicken Sie auf der Standard-Symbolleiste auf Speichern , um Änderungen an einer Datei zu speichern. Es empfiehlt sich, die bearbeitete Datei immer dann zu speichern, wenn Sie Änderungen daran vorgenommen haben. BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software 3 Lektion 1: Verwendung der Benutzeroberfläche Kopieren einer Datei Beachten Sie, dass Dumbellnicht richtig geschrieben ist. Es muss mit zwei „b“ geschrieben werden. 1 Klicken Sie auf Datei, Speichern unter, um eine Kopie der Datei unter einem neuen Namen zu speichern. Das Dialogfeld Speichern unter wird eingeblendet. In diesem Dialogfeld sehen Sie, in welchem Ordner die Datei gegenwärtig abgelegt ist, sowie den Dateinamen und den Dateityp. 2 Ändern Sie im Feld Dateiname den Namen in Dumbbell, und klicken Sie auf Speichern. Eine neue Datei wird unter dem neuen Namen erstellt. Die ursprüngliche Datei ist noch vorhanden. Die neue Datei ist eine genaue Kopie der Datei zu dem Zeitpunkt, als sie kopiert wurde. Vergrößern und Verkleinern von Fenstern Wie in vielen anderen Anwendungen wird Ihre Arbeit auch in SolidWorks in Fenstern angezeigt. Sie können die Größe der einzelnen Fenster ändern. 1 Verschieben Sie den Cursor entlang eines Fensterrandes, bis er die Form eines Pfeils mit zwei Spitzen annimmt. 2 Halten Sie dann, wenn der Cursor die Form eines Doppelpfeils aufweist, die linke Maustaste gedrückt, und ziehen Sie das Fenster auf eine neue Größe. 3 Wenn das Fenster die gewünschte Größe hat, lassen Sie die Maustaste los. Fenster können mehrere Anzeigebereiche enthalten. Sie können die Größe dieser Anzeigebereiche relativ zueinander ändern. 4 Verschieben Sie den Cursor entlang der Grenzlinie zwischen zwei Anzeigebereichen, bis er die Form von zwei Parallelen mit darauf senkrecht stehenden Pfeilen annimmt. 5 Halten Sie dann, wenn der Cursor die Form von zwei Parallelen mit darauf senkrecht stehenden Pfeilen aufweist, die linke Maustaste gedrückt, und ziehen Sie den Anzeigebereich auf eine neue Größe. 6 Wenn der Anzeigebereich die gewünschte Größe hat, lassen Sie die Maustaste los. SolidWorks Fenster SolidWorks Fenster enthalten zwei Anzeigebereiche. Ein Anzeigebereich enthält Daten ohne Grafiken. Der andere Anzeigebereich enthält eine grafische Darstellung des Teils, der Baugruppe oder Zeichnung. Der Anzeigebereich ganz links im Fenster enthält den FeatureManager®, den PropertyManager und den ConfigurationManager.

4 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Lektion 1: Verwendung der Benutzeroberfläche 1 Klicken Sie auf die einzelnen Registerkarten am oberen Rand des linken Anzeigebereichs, und beobachten Sie, wie sich der Inhalt des Fensters ändert. Der Anzeigebereich ganz rechts ist der Grafikbereich, wo Sie das Teil, die Baugruppe oder Zeichnung erstellen und bearbeiten. 2 Sehen Sie sich den Grafikbereich an. Sehen Sie sich an, wie die Hantel dargestellt ist. Sie Modell erscheint schattiert, farbig und in einer isometrischen Ansicht. Dies sind einige der Möglichkeiten zur äußerst realistischen Darstellung des Modells. Symbolleisten Grafik- bereich Linker Anzeigebereich mit dem FeatureManager Die Schaltflächen auf den Symbolleisten sind Schnelltasten für häufig verwendete Befehle. Sie können die Sichtbarkeit und Platzierung der unterschiedlichen Symbolleisten je nach Dokumenttyp (Teil, Baugruppe oder Zeichnung) festlegen. Die SolidWorks Software registriert, welche Symbolleisten beim jeweiligen Dokumenttyp angezeigt wurden und wo sie platziert waren. 1 Klicken Sie auf Ansicht, Symbolleisten. Eine Liste aller Symbolleisten wird angezeigt. Die Symbolleisten mit einem Häkchen sind sichtbar, die anderen sind ausgeblendet. Gleiches gilt für gedrückte bzw. nicht gedrückte Symbole, die aktiviert bzw. deaktiviert sind. 2 Aktivieren und deaktivieren Sie mehrere Symbolleisten, um die Befehle anzuzeigen. BefehlsManager Der BefehlsManager ist eine kontextbezogene Symbolleiste, die je nach der gewünschten Symbolleiste dynamisch aktualisiert wird. Standardmäßig enthält sie eingebettete Symbolleisten, die sich nach dem Dokumenttyp richten. Wenn Sie im Steuerungsbereich auf eine Schaltfläche klicken, wird der BefehlsManager aktualisiert und zeigt die jeweilige Symbolleiste. Wenn Sie beispielsweise im Steuerbereich auf Skizzieren klicken, werden die Skizzierwerkzeuge im BefehlsManager eingeblendet. Steuerbereich Der BefehlsManager ermöglicht es Ihnen, zentral auf Symbolleisten-Schaltflächen zuzugreifen und Platz für den Grafikbereich zu sparen. BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software

5 Lektion 1: Verwendung der Benutzeroberfläche Maustasten Maustasten funktionieren wie folgt: Linke Maustaste – Auswahl von Menüelementen, Objekten im Grafikbereich und Elementen im FeatureManager. Rechte Maustaste – Anzeigen des Kontextmenüs. Mittlere Maustaste – Drehen, Verschieben, Vergrößern und Verkleinern einer Teil- oder Baugruppenansicht, Verschieben in Zeichnungen. Kontextmenüs Kontextmenüs ermöglichen während der Arbeit in SolidWorks den Zugriff auf eine breite Palette von Werkzeugen und Befehlen. Wenn Sie den Cursor im Modell über Geometrie, über Elemente im FeatureManager oder SolidWorks Fensterränder bewegen, wird durch einen Klick auf die rechte Maustaste ein Kontextmenü mit Befehlen geöffnet, die für den angeklickten Bereich geeignet sind. Auf das Menü Weitere Befehle greifen Sie zu, indem Sie im Menü auf den Doppelpfeil nach unten klicken. Wenn Sie auf den klicken oder den Cursor auf diesem Pfeil ruhen lassen, wird das Kontextmenü aufgeklappt und bietet weitere Menüelemente. Dieses Kontextmenü ist ein effektives Arbeitsmittel, da Sie nicht ständig den Cursor zum Pulldown-Hauptmenü oder den Symbolleisten führen müssen. Aufrufen der Online-Hilfe Wenn Sie beim Einsatz der SolidWorks Software Fragen haben, können Sie auf verschiedene Weise Antworten erhalten. Klicken Sie auf der Standard-Symbolleiste auf Hilfe . Klicken Sie in der Menüleiste auf Hilfe, SolidWorks Hilfethemen. Klicken Sie im Dialogfeld eines aktiven Befehls auf Hilfe .

6 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Lektion

1: Verwendung der Benutzeroberfläche Lektion 1 — 5-minütiger Test Name: _______________________________ Kurs: ________Datum:____________

Anleitung: Tragen Sie beim Beantworten der einzelnen Fragen die richtige(n) Antwort(en) an der entsprechenden Stelle ein. Bei vorgegebenen Antworten ist die korrekte Antwort einzukreisen.

1 Suchen Sie die SolidWorks Teildatei Paper Towel Base (Papiertuchbasis).

Wie haben Sie sie gefunden? _____________________________________________________________________ _____________________________________________________________________

2 Wie lässt sich das Suchfenster am schnellsten einblenden? _____________________________________________________________________

3 Wie öffnen Sie die Datei im Fenster Suchergebnisse? _____________________________________________________________________

4 Wie wird das SolidWorks Programm gestartet? _____________________________________________________________________

5 Wie lässt sich das SolidWorks Programm am schnellsten starten? _____________________________________________________________________

BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software 

7 Lektion 1: Verwendung der Benutzeroberfläche Lektion 1

Arbeitsblatt „Begriffe“ Name: _______________________________ Kurs: ________Datum:____________ Tragen Sie unten die richtigen Begriffe ein.

1 Auswahl von Schnelltasten für häufig benutzte Befehle: _____________________

2 Befehlsfolge zum Erstellen einer Kopie einer Datei unter einem neuen Namen: ______________________________________________________

3 Einer der Bereiche, in die ein Fenster aufgeteilt ist: _________________________

4 Die grafische Darstellung eines Teils, einer Baugruppe oder Zeichnung: _____________________________________________________

5 Zeichen, mit dem Wildcard-Suchvorgänge ausgeführt werden: ________________

6 Bildschirmbereich, in dem die von einem Programm ausgeführten Vorgänge dargestellt werden: ___________________________________________________

7 Symbol, auf das Sie doppelklicken können, um ein Programm zu starten: _______

8 Aktion, mit der Kontextmenüs von häufig verwendeten oder detaillierten Befehlen schnell eingeblendet werden können: __________________________________________________________________

9 Befehl, der eine Datei mit den Änderungen aktualisiert, die Sie an ihr vorgenommen haben: __________________________________________________________________

10 Aktion, mit der ein Teil oder Programm schnell geöffnet werden kann: __________________________________________________________________

11 Das Programm, mit dem Teile, Baugruppen und Zeichnungen erstellt werden können: ___________________________________________________________

12 Anzeigebereich des SolidWorks Fensters, in dem eine visuelle Darstellung von Teilen, Baugruppen und Zeichnungen angezeigt wird: _______________________

13 Methode zum Suchen aller Dateien und Ordner, deren Name mit einer bestimmten Zeichenfolge beginnt oder endet: _______________________________________

8 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Lektion 1:

Verwendung der Benutzeroberfläche Zusammenfassung Vom Start-Menü aus werden Programme gestartet und Dateien gesucht. Mit Wildcards kann nach Dateien gesucht werden. Durch Klicken mit der rechten Maustaste und Doppelklicken sparen Sie Arbeit. Mit Datei, Speichern können Aktualisierungen einer Datei gespeichert werden, und mit Datei, Speichern unter erstellen Sie eine Kopie von einer Datei. Sie können die Größe und Position von Fenstern und Anzeigebereichen innerhalb von Fenstern ändern. Das SolidWorks Fenster enthält einen Grafikbereich mit 3D-Darstellungen Ihrer Modelle.

SolidWorks® Software Lektion 7: Grundlagen von SolidWorks eDrawings

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Lektion 7: Grundlagen von SolidWorks eDrawings

Ziele dieser Lektion eDrawings® Dateien aus vorhandenen SolidWorks Dateien erstellen. eDrawings anzeigen und manipulieren. eDrawings per E-Mail senden. Vor Beginn dieser Lektion Behandeln Sie Lektion 6: Grundlagen des Zeichnens. Auf den Computern der Kursteilnehmer muss eine E-Mail-Anwendung installiert sein. Andernfalls können Sie die Übung unter Weiterführende Fragen – eDrawings Datei per E-Mail senden nicht durchführen. Prüfen Sie, ob eDrawings auf den Computern des Unterrichtsraums/Labors eingerichtet ist und ausgeführt wird. eDrawings ist eine SolidWorks Zusatzanwendung, die nicht automatisch geladen wird. Diese Zusatzanwendung muss bei der Installation extra hinzugefügt werden. Ressourcen für diese Lektion Diese Lektion entspricht dem Abschnitt Arbeiten mit Modellen: SolidWorks eDrawings in den SolidWorks Lehrbüchern.

Fähigkeiten für Lektion 7 Sie erwerben in dieser Lektion folgende Fähigkeiten: Ingenieurwesen: Technische Zeichnungen mit eDrawings Änderungsvermerken kennzeichnen. Die Kommunikationsmöglichkeiten mit Herstellern verstehen. Technik/IT: Mit verschiedenen Dateiformaten einschließlich Bewegungssimulationen arbeiten. E-Mail-Anhänge verstehen. Sparen Sie Papier. Um Projekte Ihrem Kursleiter oder Freunden zu schicken, können Sie eDrawings und E-Mail verwenden. BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software 79 Lektion 7: Grundlagen von SolidWorks eDrawings Aktive Lernübungen – Erstellen einer eDrawings Datei Folgen Sie den Anweisungen im Abschnitt Arbeiten mit Modellen: SolidWorks eDrawings in den SolidWorks Lehrbüchern. Fahren Sie dann mit den nachstehenden Übungen fort. Erstellen und untersuchen Sie eine eDrawings Datei des zuvor erstellten Teils Schalterabdeckplatte (switchplate). Erstellen einer eDrawings Datei 1 Öffnen Sie in SolidWorks das Teil Schalterabdeckplatte (switchplate). Anmerkung: Die Schalterabdeckplatte wurde in Lektion 2 erstellt. 2 Klicken Sie in der eDrawings-Symbolleiste auf Eine eDrawing veröffentlichen , um eine eDrawing des Teils zu veröffentlichen. Die eDrawing der Schalterabdeckplatte wird im eDrawings Viewer angezeigt. Anmerkung: Sie können auch eDrawings aus AutoCAD® Zeichnungen erstellen. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellung von SolidWorks eDrawings Dateien in der eDrawings Online-Hilfe.

80 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Lektion 7: Grundlagen von SolidWorks eDrawings Anzeigen einer eDrawings Datei in einer Bewegungssimulation. Mit Bewegungssimulationen können eDrawings dynamisch angezeigt werden. 1 Klicken Sie auf Nächste . Die Vorderansicht wird eingeblendet. Sie können wiederholt auf Nächste klicken, um von Ansicht zu Ansicht zu wechseln. 2 Klicken Sie auf Vorhergehende . Die vorherige Ansicht wird eingeblendet. 3 Klicken Sie auf Kontinuierliches Ausführen . Alle Ansichten werden nacheinander in einer fortlaufenden Anzeige eingeblendet. 4 Klicken Sie auf Stopp . Die fortlaufende Anzeige der Ansichten wird angehalten. 5 Klicken Sie auf Anfang . Die Standard- oder Anfangsansicht wird eingeblendet. Anzeigen von schattierten eDrawings Dateien und eDrawings Dateien in Drahtdarstellung 1 Klicken Sie auf Schattiert . Die Anzeige der Schalterabdeckplatte ändert sich von der schattierten zur Drahtdarstellung. 2 Klicken Sie erneut auf Schattiert . Die Anzeige der Schalterabdeckplatte ändert sich von der Drahtdarstellung zur schattierten Darstellung. Speichern einer eDrawings Datei 1 Klicken Sie im eDrawingsViewer auf Datei, Speichern unter. 2 Wählen Sie Messen ermöglichen. Mit dieser Option kann jeder, der die eDrawings Datei anzeigt, die Geometrie messen. Dadurch wird die Datei „prüfungsaktiviert“. 3 Wählen Sie in der Dropdown- Liste Dateityp das Format eDrawings Zip-Dateien (*.zip) aus. Mit dieser Option wird die Datei als eDrawings ZIP-Datei gespeichert, die den eDrawings Viewer und die aktive eDrawings Datei enthält. 4 Klicken Sie auf Speichern. BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software

81 Lektion 7: Grundlagen von SolidWorks eDrawings Kennzeichnen und Messen Sie können eDrawings mit Hilfe der Werkzeuge auf der Kennzeichnen-Symbolleiste markieren. Wenn Sie beim Speichern der eDrawings Datei die Option Messen ermöglichen aktiviert haben, können Sie eine grobe Überprüfung der Bemaßungen vornehmen. Im eDrawing Manager werden auf der Registerkarte Kennzeichnen Änderungsvermerke zu Verfolgungszwecken als Diskussionsfaden eingeblendet. In diesem Beispiel fügen Sie eine Wolke mit Text und Hinweislinie hinzu. 1 Klicken Sie in der Kennzeichnen-Symbolleiste auf Wolke mit Hinweislinie . Bewegen Sie den Cursor in den Grafikbereich. Der Zeiger verwandelt sich in 2 Klicken Sie auf die Vorderseite der Schalterabdeckplatte. Hier beginnt die Hinweislinie. 3 Bewegen Sie den Cursor an die Stelle, an der der Text platziert werden soll, und klicken Sie dort. Ein Textfeld wird eingeblendet. 4 Geben Sie in das Textfeld den Text ein, der in der Wolke angezeigt werden soll, und klicken Sie dann auf OK . An der Hinweislinie wird die Wolke mit Text eingeblendet. Klicken Sie bei Bedarf auf In Fenster zoomen . 5 Schließen Sie die eDrawings Datei, und speichern Sie die Änderungen. 82 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Lektion 7:

Grundlagen von SolidWorks eDrawings Lektion 7 — 5-minütiger Test

Name: _______________________________ Kurs: ________Datum:____________

Anleitung: Tragen Sie beim Beantworten der einzelnen Fragen die richtige(n) Antwort(en) an der entsprechenden Stelle ein. Bei vorgegebenen Antworten ist die korrekte Antwort einzukreisen.

1 Wie wird eine eDrawing erstellt? _____________________________________________________________________ _____________________________________________________________________ _____________________________________________________________________

2 Wie senden Sie anderen Personen eDrawings? _____________________________________________________________________

3 Wie kehrt man am schnellsten zur Standardansicht zurück? _____________________________________________________________________

4 Richtig oder falsch? In einer eDrawing können Änderungen an einem Modell vorgenommen werden. _____________________________________________________________________ _____________________________________________________________________

5 Richtig oder falsch? Um eDrawings anzeigen zu können, muss man über die SolidWorks Anwendung verfügen. _____________________________________________________________________

6 Mit welcher eDrawings Funktion können Teile, Zeichnungen und Baugruppen dynamisch angezeigt werden? _____________________________________________________________________

BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software

83 Lektion 7:Grundlagen von SolidWorks eDrawings Übungen und Projekte – Arbeiten mit eDrawings Dateien In dieser Übung arbeiten Sie mit eDrawings, die aus SolidWorks Teilen, Baugruppen und Zeichnungen erstellt wurden. eDrawings von Teilen 1 Öffnen Sie in SolidWorks das in Lektion 3 erstellte Teil Tutor1. 2 Klicken Sie auf Eine eDrawing veröffentlichen . Eine eDrawing des Teils wird im eDrawings Viewer angezeigt. 3 Halten Sie die Umschalttaste gedrückt, und drücken Sie eine der Pfeiltasten. Die Ansicht wird jedes Mal um 90 Grad gedreht, wenn Sie eine Pfeiltaste drücken. 4 Drücken Sie eine Pfeiltaste, ohne die Umschalttaste gedrückt zu halten. Die Ansicht wird jedes Mal um 15 Grad gedreht, wenn Sie eine Pfeiltaste drücken. 5 Klicken Sie auf Anfang . Die Standard- oder Anfangsansicht wird eingeblendet. 6 Klicken Sie auf Kontinuierliches Ausführen . Alle Ansichten werden nacheinander in einer fortlaufenden Anzeige eingeblendet. Beobachten Sie dies einen Moment lang. 7 Klicken Sie auf Stopp . Die fortlaufende Anzeige der Ansichten wird angehalten. 8 Schließen Sie die eDrawing Datei, ohne sie zu speichern.

84 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Lektion 7: Grundlagen von SolidWorks eDrawings eDrawings von Baugruppen 1 Öffnen Sie in SolidWorks die in Lektion 4 erstellte Baugruppe Tutor. 2 Klicken Sie auf Eine eDrawing veröffentlichen . Eine eDrawing der Baugruppe wird im eDrawings Viewer angezeigt. 3 Klicken Sie auf Kontinuierliches Ausführen . Alle Ansichten werden nacheinander angezeigt. Beobachten Sie dies einen Moment lang. 4 Klicken Sie auf Stopp . Die fortlaufende Anzeige der Ansichten wird angehalten. 5 Klicken Sie auf Anfang . Die Standard- oder Anfangsansicht wird eingeblendet. BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software

85 Lektion 7: Grundlagen von SolidWorks eDrawings 6 Klicken Sie im Anzeigebereich Komponenten mit der rechten Maustaste auf Tutor1-1, und wählen Sie Transparent anzeigen aus dem Kontextmenü. Das Teil Tutor1-1 wird transparent, so dass Sie durch es hindurchsehen können. 7 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Tutor1-1, und wählen Sie Ausblenden aus dem Kontextmenü. Das Teil Tutor1-1 wird nicht mehr in der eDrawing angezeigt. Dieses Teil ist noch immer in der eDrawing vorhanden, es ist nur ausgeblendet. 8 Klicken Sie erneut mit der rechten Maustaste auf Tutor1-1, und anschließend auf Einblenden. Das Teil Tutor1-1 wird eingeblendet.

86 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Lektion 7: Grundlagen von SolidWorks eDrawings eDrawings von Zeichnungen 1 Öffnen Sie die in Lektion 6 erstellte Zeichnung. Diese Zeichnung enthält zwei Blätter. Blatt 1 zeigt das Teil Tutor1. Blatt 2 zeigt die Baugruppe Tutor. Ein Beispiel hierzu finden Sie im Ordner Lesson07 unter dem Namen Finished Drawing.slddrw. 2 Klicken Sie auf Eine eDrawing veröffentlichen . 3 Wählen Sie Alle Blätter. Es wird ein Fenster eingeblendet, in dem Sie die Blätter auswählen können, die in die eDrawing aufgenommen werden sollen. Klicken Sie auf OK. Eine eDrawing der Zeichnung wird im eDrawings Viewer angezeigt. 4 Klicken Sie auf Kontinuierliches Ausführen . Alle Ansichten werden nacheinander angezeigt. Beobachten Sie dies einen Moment lang. Beachten Sie, dass die Bewegungssimulation sich über beide Blätter der Zeichnung erstreckt hat. 5 Klicken Sie auf Stopp . Die fortlaufende Anzeige der Zeichenansichten wird angehalten. 6 Klicken Sie auf Anfang . Die Standard- oder Anfangsansicht wird eingeblendet. BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software

87 Lektion 7: Grundlagen von SolidWorks eDrawings Verwenden des eDrawings Managers Sie können den eDrawings Manager, der sich auf der linken Seite des eDrawings Viewers befindet, verwenden, um Registerkarten anzuzeigen, mit denen Sie Dateiinformationen verwalten können. Wenn Sie eine Datei öffnen, wird automatisch die entsprechende Registerkarte aktiviert. Wenn Sie zum Beispiel eine Zeichnungsdatei öffnen, ist die Registerkarte Blätter aktiv. Die Registerkarte Blätter erleichtert die Navigation durch eine Zeichnung mit mehreren Blättern. 1 Doppelklicken Sie auf der Registerkarte Blätter des eDrawings Managers auf Blatt2. Blatt2 der Zeichnung wird im eDrawings Viewer angezeigt. Mit dieser Methode können Sie in einer Zeichnung mit mehreren Blättern auf einzelne Blätter zugreifen. Anmerkung: Sie können außerdem zwischen mehreren Blättern wechseln, indem Sie auf die Registerkarten unterhalb des Grafikbereichs klicken. 2 Klicken Sie im eDrawings Manager auf der Registerkarte Blätter mit der rechten Maustaste auf eine der Zeichenansichten. Das Menü Ausblenden/Einblenden wird angezeigt. 3 Klicken Sie auf Ausblenden. Achten Sie darauf, wie sich die eDrawings Datei verändert. 4 Kehren Sie zu Blatt1 zurück. Der 3D-Zeiger Sie können den 3D-Zeiger verwenden, um auf eine Stelle in allen Zeichenansichten der Zeichnungsdateien zu zeigen. Wenn Sie den 3D-Zeiger verwenden, werden in jeder Zeichenansicht verbundene Fadenkreuze eingeblendet. Sie können die Fadenkreuze z. B. in einer Ansicht auf einer Kante platzieren, und die Fadenkreuze in den anderen Ansichten zeigen auf die gleiche Kante. 88 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Lektion 7: Grundlagen von SolidWorks eDrawings Die Farben der Fadenkreuze haben folgende Bedeutung: Farbe Achse Rot X-Achse (senkrecht zur YZ-Ebene) Blau Y-Achse (senkrecht zur XZ-Ebene) Grün Z-Achse (senkrecht zur XY-Ebene) 1 Klicken Sie auf 3D-Zeiger . Die eDrawing der Zeichnung zeigt den 3D-Zeiger an. Mit Hilfe des 3D-Zeigers können Sie die Ausrichtung der einzelnen Ansichten sehen. 2 Bewegen Sie den 3D-Zeiger. Achten Sie darauf, wie sich der Zeiger in den einzelnen Ansichten bewegt. Übersichtsfenster Das Übersichtsfenster bietet eine Miniaturansicht des ganzen Zeichenblatts. Dies ist besonders praktisch bei großen, komplizierten Zeichnungen, da Sie in dem Fenster zwischen den einzelnen Ansichten wechseln können. Klicken Sie im Übersichtsfenster auf die gewünschte Ansicht. 1 Klicken sie auf Übersichtsfenster . Das Übersichtsfenster wird eingeblendet. 2 Klicken Sie im Übersichtsfenster auf die Ansicht Vorderseite. Achten Sie darauf, wie sich der eDrawing Viewer verändert. BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software

89 Lektion 7: Grundlagen von SolidWorks eDrawings Weiterführende Fragen – eDrawings Datei per E-Mail senden Wenn auf Ihrem System eine E-Mail-Anwendung installiert ist, können Sie sich jetzt davon überzeugen, wie einfach es ist, eDrawings an andere zu senden. 1 Öffnen Sie eine der eDrawings, die Sie zuvor in dieser Lektion erstellt haben. 2 Klicken Sie auf Senden . Das Menü Senden als wird eingeblendet. 3 Wählen Sie den zu sendenden Dateityp aus, und klicken Sie auf OK. Eine E-Mail-Nachricht mit der Datei als Anhang wird erstellt. 4 Geben Sie eine E-Mail-Adresse an, an die die Nachricht gesendet werden soll. 5 Auf Wunsch können Sie der E-Mail-Nachricht Text hinzufügen. 6 Klicken Sie auf Senden. Die E-Mail wird mit der eDrawing als Anhang gesendet. Der Empfänger kann sie anzeigen, in einer Bewegungssimulation darstellen, an andere Personen weiterleiten usw.

90 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Lektion

7: Grundlagen von SolidWorks eDrawings Lektion 7 Arbeitsblatt „Begriffe“

Name: _______________________________ Kurs: ________Datum:____________ Tragen Sie unten die richtigen Begriffe ein.

1 Die Möglichkeit, eine eDrawing dynamisch anzuzeigen: _____________________

2 Das kontinuierliche Ausführen der Bewegungssimulation einer eDrawing anhalten: ___________________________________________________________

3 Befehl, mit dem Sie in einer eDrawing Bewegungssimulation schrittweise zurückgehen können: _________________________________________________

4 Ununterbrochene Wiedergabe einer Bewegungssimulation einer eDrawing:__________________________________________________________

5 Rendern von 3D-Teilen mit realistischen Farben und Texturen: ________________

6 Befehl, mit dem Sie in der Bewegungssimulation einer eDrawing einen Schritt vorwärts gehen: _____________________________________________________

7 Befehl, mit dem eine eDrawing erstellt wird: ______________________________

8 Grafisches Hilfsmittel, mit dem die Modellausrichtung in einer eDrawing angezeigt werden kann, die aus einer SolidWorks Zeichnung erstellt wurde: ______________

9 Schnell zur Standardansicht zurückkehren: ________________________________

10 Befehl, der es ermöglicht, eDrawings gemeinsam mit anderen zu nutzen: ____________________________________________________________

BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software

91 Lektion 7: Grundlagen von SolidWorks eDrawings Zusammenfassung eDrawings können schnell und unkompliziert aus Teil-, Baugruppen- und Zeichnungsdateien erstellt werden. Sie können eDrawings gemeinsam mit anderen nutzen, selbst wenn diese nicht über SolidWorks verfügen. Eine eDrawing kann anderen Personen am einfachsten per E-Mail gesendet werden. Durch Bewegungssimulationen ist die Anzeige aller Ansichten eines Modells möglich. Sie können ausgewählte Komponenten einer Baugruppen-eDrawing und ausgewählte Ansichten einer Zeichnungs-eDrawing ausblenden.

SolidWorks® Software Lektion 8: Tabellen

Geschrieben von Super User am .

Lektion 8: Tabellen

Ziele dieser Lektion Erstellen Sie eine Tabelle, die die folgenden Konfigurationen von Tutor1 erzeugt. Vor Beginn dieser Lektion Für Tabellen wird die Anwendung Microsoft Excel® benötigt. Stellen Sie sicher, dass Microsoft Excel auf den Computern des Unterrichtsraums/Labors geladen ist. Ressourcen für diese Lektion Diese Lektion entspricht Produktivitätssteigerungen: Tabellen in den SolidWorks Lehrbüchern. Das SolidWorks Kursleiter-Blog, https://blogs.solidworks.com/teacher, SolidWorks Foren https://forums.solidworks.com und SolidWorks Anwendergruppen https://www.swugn.org bieten großartige Ressourcen für Kursleiter und Studenten. BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software


 

93 Lektion 8: Tabellen Fähigkeiten für Lektion 8 Sie erwerben in dieser Lektion folgende Fähigkeiten: Ingenieurwesen: Eine Familie von Teilen mit einer Tabelle untersuchen. Verstehen, wie ein Entwurfsplan in ein Teil integriert werden kann, um Änderungen zu ermöglichen. Technik/IT: Ein Excel Arbeitsblatt mit einem Teil oder einer Baugruppe verknüpfen. Untersuchen, wie sie mit einer gefertigten Komponente verknüpft sind. Mathematik: Mit numerischen Werten arbeiten, um die Gesamtgröße und Form eines Teils und einer Baugruppe zu ändern. Werte für die Breite, Höhe und Tiefe entwickeln, um das Volumen der CD-Stapelboxänderungen zu bestimmen. Aktive Lernübungen – Erstellen einer Tabelle Erstellen Sie die Tabelle für Tutor1. Folgen Sie den Anweisungen im Abschnitt Produktivitätssteigerungen: Tabellen in den SolidWorks Lehrbüchern.

94 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software

Lektion 8: Tabellen Lektion 8 — 5-minütiger Test

Name: _______________________________ Kurs: ________Datum:____________

Anleitung: Tragen Sie beim Beantworten der einzelnen Fragen die richtige(n) Antwort(en) an der entsprechenden Stelle ein. Bei vorgegebenen Antworten ist die korrekte Antwort einzukreisen.

1 Was ist eine Konfiguration? _____________________________________________________________________

2 Was ist eine Tabelle? _____________________________________________________________________ _____________________________________________________________________ _____________________________________________________________________

3 Welches Anwendungsprogramm von Microsoft wird benötigt, um Tabellen in SolidWorks erstellen zu können? _____________________________________________________________________

4 Was sind die drei Schlüsselelemente einer Tabelle? _____________________________________________________________________ _____________________________________________________________________

5 Richtig oder falsch? Werte verknüpfen setzt einen Bemaßungswert einem gemeinsam genutzten Variablennamen gleich. _____________________________________________________________________

6 Beschreiben Sie den Vorteil, den geometrische Beziehungen im Vergleich zu linearen Bemaßungen bieten, wenn das Feature Aufsatz (Knob) auf dem Feature Box (Box) positioniert wird. _____________________________________________________________________ _____________________________________________________________________ _____________________________________________________________________

7 Welchen Vorteil hat es, eine Tabelle zu erstellen? _____________________________________________________________________ _____________________________________________________________________

BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software

95 Lektion 8: Tabellen Übungen und Projekte – Erstellen einer Tabelle für Tutor2 Aufgabe 1 – Erstellen von vier Konfigurationen Erstellen Sie für Tutor2 eine Tabelle, die den vier Konfigurationen von Tutor3 entspricht. Benennen Sie die Features und Bemaßungen um. Speichern Sie das Teil unter dem Namen Tutor4. Aufgabe 2 – Erstellen von drei Konfigurationen Erstellen Sie von der Stapelbox drei Konfigurationen, die 50, 100 und 200 CDs aufnehmen können. Die maximale Breitenbemaßung beträgt 120 cm. 100 CDs 50 CDs 200 CDs

96 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Lektion 8: Tabellen Aufgabe 3 – Modifizieren von Konfigurationen Wandeln Sie die Gesamtabmessungen der Stapelbox für 50 CDs von Zentimeter in Zoll um. Die Konstruktion für die CD- ?? Stapelbox wurde in Europa ?? entworfen.

Die CD-Stapelbox wird in den USA hergestellt. Gegeben: Umrechnung: 2,54 cm = 1 Zoll Box_Breite = 54,0 cm Box_Höhe = 16,4 cm Box_Tiefe = 17,2 cm Gesamtabmessungen = Box_Breite x Box_Höhe x Box_Tiefe Box_Breite = ______________________ Box_Höhe = ________________________ Box_Tiefe = _______________________ Bestätigen Sie mit SolidWorks die Umrechnungswerte.

Aufgabe 4 – Bestimmen der Realisierbarkeit von Konfigurationen ??

Welche Konfigurationen der CD-Stapelbox sind für die Verwendung in Ihrem Schulungsraum geeignet? ___________________________________________________________ ___________________________________________________________ ___________________________________________________________

Übungen und Projekte – Erstellen von Teilkonfigurationen mit Hilfe von Tabellen Erstellen Sie einen Becher. Verwenden Sie im Dialogfeld Linear-Austragen-Feature einen Formschrägewinkel von 5°. Erstellen Sie vier Konfigurationen mit einer Tabelle. Experimentieren Sie mit verschiedenen Bemaßungen. Anmerkung: Einheiten sind in Zoll angegeben. BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software

97 Lektion 8: Tabellen Weiterführende Fragen – Konfigurationen, Baugruppen und Tabellen Wenn jede einzelne Komponente in einer Baugruppe mehrere Konfigurationen hat, ist es logisch, dass die Baugruppe ebenfalls mehrere Konfigurationen haben sollte. Es gibt zwei Möglichkeiten, dies zu erreichen: Ändern Sie manuell die Konfiguration, die von den einzelnen Komponenten in der Baugruppe verwendet wird. Erstellen Sie für die Baugruppe eine Tabelle, die angibt, welche Konfiguration der jeweiligen Komponente für die jeweilige Version der Baugruppe verwendet werden soll. Ändern der Konfiguration einer Komponente in einer Baugruppe Manuelles Ändern der angezeigten Konfiguration einer Komponente in einer Baugruppe: 1 Öffnen Sie die Baugruppe Tutor-Baugruppe (Tutor Assembly), die sich im Ordner Lesson08 befindet. 2 Klicken Sie im FeatureManager oder Grafikbereich mit der rechten Maustaste auf die Komponente, und wählen Sie Eigenschaften aus dem Kontextmenü. 3 Wählen Sie im Dialogfeld Komponenteneigenschaften die gewünschte Konfiguration aus der Liste im Bereich Referenzierte Konfiguration aus. Klicken Sie auf OK. 4 Wiederholen Sie diese Schritte für jede Komponente in der Baugruppe.

98 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Lektion 8: Tabellen Baugruppentabellen Sie können zwar die Konfiguration der einzelnen Komponenten in einer Baugruppe manuell ändern, doch ist diese Methode weder effizient noch sehr flexibel. Von einer Version einer Baugruppe zu einer anderen zu wechseln, wäre recht mühsam. Ein besserer Ansatz wäre, eine Baugruppentabelle zu erstellen. Beim Erstellen einer Baugruppentabelle gehen Sie ähnlich vor wie beim Erstellen einer Tabelle in einem einzelnen Teil. Der wichtigste Unterschied besteht in der Wahl verschiedener Stichwörter für die Spaltentitel. Das Stichwort, das hier untersucht wird, ist $KONFIGURATION@Komponente. Vorgehensweise 1 Klicken Sie auf Einfügen, Tabellen, Konstruktionstabelle. Der PropertyManager Tabelle wird eingeblendet. 2 Wählen Sie als Quelle die Option leer, und klicken Sie dann auf OK . 3 Das Dialogfeld Zeilen und Spalten hinzufügen wird eingeblendet. Wenn die Baugruppe bereits Konfigurationen enthielte, die manuell erstellt wurden, würden sie hier angezeigt. Sie könnten sie auswählen, und sie würden automatisch der Tabelle hinzugefügt. 4 Klicken Sie auf Abbrechen. 5 Geben Sie in Zelle B2 das Stichwort $Konfiguration@ und danach den Namen der Komponente sowie die Nummer der referenzierten Kopie ein. In diesem Beispiel ist Tutor3 die Komponente and die referenzierte Kopie ist . 6 Geben Sie in Zelle C2 das Stichwort $Konfiguration@ Tutor4 ein. BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software

99 Lektion 8: Tabellen 7 Fügen Sie die Konfigurationsnam en in Spalte A hinzu. 8 Tragen Sie in den Zellen der Spalten B und C die entsprechenden Konfigurationen für die beiden Komponenten ein. 9 Beenden Sie die Eingabe in die Tabelle. Klicken Sie auf eine beliebige Stelle im Grafikbereich. Das System liest die Tabelle und erstellt die Konfigurationen. Klicken Sie auf OK, um das Meldungsfeld zu schließen. 10 Wechseln Sie zum ConfigurationManager. Alle Konfigurationen, die in der Tabelle angegeben wurden, sollten aufgeführt sein. Anmerkung: Die Namen der Konfigurationen werden im ConfigurationManager alphabetisch aufgelistet. Sie werden nicht in der Reihenfolge angezeigt, in der sie in der Tabelle stehen. 11 Prüfen Sie die Konfigurationen. Doppelklicken Sie auf jede einzelne Konfiguration, um zu prüfen, ob sie richtig angezeigt wird.

100 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Lektion 8: Tabellen

Zusammenfassung

Mit Tabellen wird die Erstellung von Familien von Teilen vereinfacht. Mit Tabellen werden die Bemaßungen und Features eines vorhandenen Teils automatisch geändert, um mehrere Konfigurationen zu erstellen. Mit den Konfigurationen werden Größe und Form eines Teils gesteuert. Für Tabellen wird die Anwendung Microsoft Excel benötigt.

SolidWorks® Software Lektion 9: Rotations- und Austragungs-Features

Geschrieben von Super User am .

Lektion 9: Rotations- und Austragungs-Features

Ziele dieser Lektion Die folgenden Teile und die folgende Baugruppe erstellen und modifizieren. Ressourcen für diese Lektion Diese Lektion entspricht dem Abschnitt Modelle erstellen: Rotationen und Austragungen in den SolidWorks Lehrbüchern. Studenten können Arbeitgebern mit der CSWA-Prüfung (Certified SolidWorks Associate) nachweisen, dass sie über grundlegende Konstruktionsfähigkeiten verfügen www.solidworks.com/cswa.


 

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103 Lektion 9: Rotations- und Austragungs-Features Fähigkeiten für Lektion 9 Sie erwerben in dieser Lektion folgende Fähigkeiten: Ingenieurwesen: Verschiedene Modelliermethoden untersuchen, die für Teile verwendet werden, die geformt oder mit einer Drehmaschine bearbeitet werden. Die Konstruktion modifizieren, um Kerzen verschiedener Größen zu akzeptieren. Technik/IT: Den Unterschied in der Kunststoffkonstruktion für Tassen und Reisebecher untersuchen. Mathematik: Achsen und ein Rotationsprofil erstellen, um einen Volumenkörper, eine 2D-Ellipse und Kreisbogen zu erstellen. Naturwissenschaften: Das Volumen für einen Behälter berechnen und die Einheiten umwandeln. 104 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Lektion 9: Rotations- und Austragungs-Features Aktive Lernübungen – Erstellen eines Kerzenhalters Erstellen Sie den Kerzenhalter. Folgen Sie den Anweisungen im Abschnitt Modelle erstellen: Rotationen und Austragungen in den SolidWorks Lehrbüchern. Das Teil hat den Namen Cstick.sldprt. In dieser Lektion wird es jedoch „Kerzenhalter“ genannt, da dieser Name sinnvoller ist.

Lektion 9 — 5-minütiger Test Name: _______________________________ Kurs: ________Datum:____________

Anleitung: Tragen Sie beim Beantworten der einzelnen Fragen die richtige(n) Antwort(en) an der entsprechenden Stelle ein. Bei vorgegebenen Antworten ist die korrekte Antwort einzukreisen.

1 Welche Features haben Sie zum Erstellen des Kerzenhalters verwendet? _____________________________________________________________________

2 Welche Skizzengeometrie ist nützlich, wird aber für ein Rotations-Feature nicht benötigt? _____________________________________________________________________

3 Anders als beim linear ausgetragenen Feature werden bei einem ausgetragenen Feature mindestens zwei Skizzen benötigt. Worum handelt es sich bei diesen beiden Skizzen? _____________________________________________________________________

4 Welche Informationen bietet der Cursor, wenn ein Kreisbogen skizziert wird? _____________________________________________________________________ _____________________________________________________________________

5 Sehen Sie sich die drei Abbildungen rechts genauer an. Welche davon ist keine gültige Skizze für ein Rotations- Feature? Warum?__________________ ___________________________

A B C ___________________________________________________________________

___________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

 

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105 Lektion 9: Rotations- und Austragungs-Features Übungen und Projekte – Erstellen einer Kerze, die in den Kerzenhalter passt Aufgabe 1 – Rotations-Feature Konstruieren Sie eine Kerze, die in den Kerzenhalter passt. Verwenden Sie ein Rotations-Feature als Basis-Feature. Verjüngen Sie das untere Ende der Kerze, so dass sie in den Kerzenhalter passt. Verwenden Sie ein Austragungs-Feature für den Docht. Frage: Welche anderen Features könnten Sie zum Erstellen der Kerze verwenden? Verwenden Sie bei Bedarf eine Skizze, um Ihre Lösung zu veranschaulichen. _________________________________________________________________ _________________________________________________________________ _________________________________________________________________ _________________________________________________________________ _________________________________________________________________

106 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software L

ektion 9: Rotations- und Austragungs-Features Aufgabe 2 – Erstellen einer Baugruppe Erstellen Sie eine Kerzenhalter-Baugruppe.

Aufgabe 3 – Erstellen einer Tabelle Sie arbeiten für einen Kerzenhersteller. Erstellen Sie mit einer Tabelle Kerzen der Länge 380 mm, 350 mm, 300 mm und 250 mm. BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software

107 Lektion 9: Rotations- und Austragungs-Features Übungen und Projekte – Modifizieren der Steckdosenabdeckplatte Modifizieren Sie die Steckdosenabdeckplatte (outletplate), die Sie in Lektion 2 erstellt haben. Bearbeiten Sie die Skizze für die kreisförmigen Schnitte, die die Öffnungen für die Steckdose bilden. Erstellen Sie mit den Skizzierwerkzeugen neue Schnitte. Wenden Sie an, was Sie über Werte verknüpfen und geometrische Beziehungen gelernt haben, um die Skizze richtig zu bemaßen und unter Zwangsbedingungen zu stellen. Fügen Sie ein Aufsatz- Austragen-Feature an der hinteren Kante hinzu. · Das Austragungsprofil enthält einen 90°- Bogen. · Der Radius des Kreisbogens entspricht Austragungsprofil der Länge der Modellkante, wie in der zugehörigen Abbildung dargestellt. · Verwenden Sie geometrische Beziehungen, um die Skizze des Austragungsprofils voll zu definieren. · Die Austragungsbahn besteht aus den vier rückseitigen Kanten des Teils. · Verwenden Sie Elemente übernehmen, um die Austragungsbahn zu erstellen. Das gewünschte Ergebnis ist rechts abgebildet. Bahn

108 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Lektion 9: Rotations- und Austragungs-Features Weiterführende Fragen – Konstruieren und Modellieren eines Bechers Konstruieren und modellieren Sie einen Becher. Dies ist eine Aufgabe mit sehr vielen Lösungsmöglichkeiten. Sie haben die Möglichkeit, Kreativität und Findigkeit auszudrücken. Das Design eines Bechers kann zwischen einfach und komplex liegen. Einige Beispiele sind rechts abgebildet. Es gibt zwei spezielle Bedingungen: Einfaches Design Verwenden Sie ein Rotations-Feature für den Körper des Bechers. Verwenden Sie ein ausgetragenes Feature für den Griff. Komplexeres Design – ein verschüttungssicherer Reisebecher

Aufgabe 4 – Bestimmen des Bechervolumens Wie viel Kaffee passt in den rechts abgebildeten Becher? Gegeben: Innendurchmesser = 2,5 Zoll Gesamthöhe des Bechers = 3,75 Zoll Dicke des Bodens = 0,25 Zoll Kaffeebecher werden nicht bis zum Rand gefüllt. Berücksichtigen Sie oben einen Abstand von 0,5 Zoll. _______________________________________________ ______________________________________________ ______________________________________________

Umrechnung: Eine Tasse Kaffee wird in den USA nach Flüssigkeitsmaßen (fluid ounce) verkauft, nicht nach Kubikzoll. Wie viel flüssige Unzen kann der Becher aufnehmen?

Gegeben: 1 Gallone = 231 Zoll3 128 Unzen = 1 Gallone _______________________________________________ _______________________________________________ _______________________________________________

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109 Lektion 9: Rotations- und Austragungs-Features Weiterführende Fragen – Konstruieren eines Kreisels mit dem Rotations- Feature Erstellen Sie mit einem Rotations-Feature einen Spielzeugkreisel nach Ihren Vorstellungen. Zusammenfassung Ein Rotations-Feature wird erstellt, indem eine 2D-Profilskizze um eine Rotationsachse gedreht wird. Als Rotationsachse für die Profilskizze kann eine Skizzenlinie, die Teil des Profils ist, oder eine Mittellinie verwendet werden. Die Profilskizze darf die Rotationsachse nicht schneiden. Gut Schlecht Das Austragungs-Feature wird erstellt, indem ein 2D-Profil entlang einer Bahn verschoben wird. Für das Austragungs-Feature sind zwei Skizzen erforderlich: · Austragungsbahn · Austragungsprofil Durch die Formschräge entsteht die verjüngte Form. Formschräge ist wichtig bei geformten oder geschmiedeten Teilen und Gussteilen. Mit Verrundungen werden Kanten abgerundet.