SolidWorks® Software Lektion 10: Ausformungs-Features

Geschrieben von Super User am .

Lektion 10: Ausformungs-Features

Ziele dieser Lektion Das folgende Teil erstellen. Profile Meißel Ressourcen für diese Lektion Diese Lektion entspricht dem Abschnitt Erstellen von Modellen: Ausformungen in den SolidWorks Lehrbüchern. Weitere SolidWorks Lehrbücher vermitteln Kenntnisse über Blech-, Kunststoff- und Maschinenteile. BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software


 

111 Lektion 10: Ausformungs-Features Fähigkeiten für Lektion 10 Sie erwerben in dieser Lektion folgende Fähigkeiten: Ingenieurwesen: Verschiedene Konstruktionsänderungen untersuchen, um die Funktion eines Produkts zu modifizieren. Technik/IT: Wissen, wie dünnwandige Kunststoffteile aus Ausformungen entwickelt werden. Mathematik: Tangentialitätsauswirkungen auf Oberflächen verstehen. Naturwissenschaften: Das Volumen für verschiedene Behälter schätzen. Aktive Lernübungen – Erstellen des Meißels Erstellen Sie den Meißel (chisel). Folgen Sie den Anweisungen im Abschnitt Modelle erstellen: Ausformungen in den SolidWorks Lehrbüchern. Meißel

Lektion 10 — 5-minütiger Test

Name: _______________________________ Kurs: ________Datum:____________

Anleitung: Tragen Sie beim Beantworten der einzelnen Fragen die richtige(n) Antwort(en) an der entsprechenden Stelle ein. Bei vorgegebenen Antworten ist die korrekte Antwort einzukreisen.

1 Welche Features wurden bei der Erstellung des Meißels verwendet? _____________________________________________________________________

2 Beschreiben Sie die Schritte, die zum Erstellen des ersten Ausformungs-Features für den Meißel notwendig sind. _____________________________________________________________________ _____________________________________________________________________ _____________________________________________________________________ _____________________________________________________________________ _____________________________________________________________________ _____________________________________________________________________

3 Wie viele Profile werden mindestens für ein Ausformungs-Feature benötigt? _____________________________________________________________________

4 Beschreiben Sie die Schritte, die beim Kopieren einer Skizze auf eine andere Ebene ausgeführt werden. _____________________________________________________________________ _____________________________________________________________________ _____________________________________________________________________

112 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Lektion 10: Ausformungs-Features Übungen und Projekte – Erstellen der Flasche Erstellen Sie die Flasche (bottle), wie in der Zeichnung dargestellt. Anmerkung: Alle Bemaßungen in der Flaschen-Übung sind in Millimeter angegeben. BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software

113 Lektion 10: Ausformungs-Features Übungen und Projekte – Erstellen einer Flasche mit elliptischer Basis Erstellen Sie Flasche2 (bottle2) mit einem elliptischen Aufsatz-Linear- Austragen-Feature. Das obere Ende der Flasche ist kreisförmig. Konstruieren Sie Flasche2 mit Ihren eigenen Bemaßungen. Flasche2 Übungen und Projekte – Erstellen eines Trichters Erstellen Sie den Trichter wie in der Zeichnung dargestellt. Verwenden Sie 1 mm für die Wanddicke.

114 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Lektion 10: Ausformungs-Features Übungen und Projekte – Erstellen eines Schraubendrehers Erstellen Sie den Schraubendreher (screwdriver). Verwenden Sie Zoll als Maßeinheiten. Erstellen Sie den Griff als erstes Feature. Verwenden Sie ein Rotations-Feature. Erstellen Sie den Schaft als zweites Feature. Verwenden Sie ein linear ausgetragenes Feature. Schaft und Spitze sind zusammen 7 Zoll lang. Die Spitze allein ist 2 Zoll lang. Berechnen Sie die Länge des Schafts. Erstellen Sie die Spitze als drittes Feature. Verwenden Sie ein Ausformungs-Feature. Erstellen Sie zuerst die Skizze für das Ende der Spitze. Dies ist ein Rechteck der Größe 0,50 Zoll auf 0,10 Zoll. Das mittlere (zweite) Profil wird mit einem Offset von der Spitze von 0,10 Zoll (nach außen) skizziert. Das dritte Profil ist die kreisförmige Fläche am Ende des Schafts. BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software

115 Lektion 10: Ausformungs-Features Übereinstimmende Tangentialität Wenn ein Ausformungs- Feature mit einem vorhandenen Feature, wie beispielsweise dem Schaft, verschmolzen werden soll, ist es wünschenswert, die Fläche gleichmäßig verschmelzen zu lassen. Sehen Sie sich die Abbildungen rechts an. In der oberen wurde die Spitze ausgeformt, wobei die Tangentialität mit dem Tangentialität Keine Tangentialität Schaft übereinstimmt. Im unteren Beispiel ist das nicht der Fall. Im PropertyManager finden Sie im Feld Beginn/Ende Zwangsbedingungen einige Tangentialitätsoptionen. Ende- Zwangsbedingung bezieht sich auf das letzte Profil, in diesem Fall die Fläche an einem Ende des Schafts. Anmerkung: Wenn Sie die Fläche des Schafts als erstes Profil gewählt hätten, würden Sie die Option Beginn-Zwangsbedingung verwenden. Wählen Sie Tangentialität zu Fläche für ein Ende und Keine für das andere Ende aus. Mit der Option Tangentialität zu Fläche wird das ausgeformte Feature tangential zu den Seiten des Schafts erstellt. Das Ergebnis ist rechts abgebildet.

116 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Lektion10: Ausformungs-Features Weiterführende Fragen – Konstruieren einer Trinkflasche Aufgabe 1 – Konstruieren einer Flasche Konstruieren Sie eine Sport-Trinkflasche (sportsbottle), die 16 Unzen Flüssigkeit aufnehmen kann. Wie würden Sie das Fassungsvermögen der Flasche berechnen? Erstellen Sie einen Verschluss für die Sport-Trinkflasche. Erstellen Sie die Baugruppe Sport-Trinkflasche. Verschluss Sport- Trinkflasche Frage: Wie viel Liter kann die Sport-Trinkflasche aufnehmen? Umrechnung: 1 flüssige Unze = 29,57 ml ______________________________________________ ______________________________________________ ______________________________________________ ______________________________________________ ______________________________________________ ______________________________________________ ______________________________________________

Aufgabe 2 – Berechnen der Kosten Baugruppe Sport-Trinkflasche Ein Konstrukteur Ihrer Firma erhält folgende Kosteninformationen: Sportgetränk = US$ 0,32 pro Gallone bei Abnahme von 10.000 Gallonen (Umrechnungsbasis: 1 US-Gallone = 3,785 Liter) Trinkflasche mit 16 Unzen Fassungsvermögen = US$ 0,11 pro Stück bei 50.000 Einheiten (Umrechnungsbasis: 1 flüssige Unze = 29,57 ml) Frage: Wie viel kostet es, eine Sport-Trinkflasche mit einer Füllung von 16 Unzen herzustellen (auf Cent gerundet)? __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________

BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software

117 Lektion 10: Ausformungs-Features Zusammenfassung Mit einer Ausformung werden mehrere Profile verschmolzen. Ein Ausformungs-Feature kann eine Basis, ein Aufsatz oder ein Schnitt sein. Ordnung ist wichtig! · Wählen Sie die Profile in der richtigen Reihenfolge aus. · Klicken Sie auf den einzelnen Profilen auf die entsprechenden Punkte. · Der Eckpunkt, der dem Auswahlpunkt am nächsten liegt, wird verwendet.

SolidWorks® Software Lektion 11: Visualisierung

Geschrieben von Super User am .

Lektion 11: Visualisierung

Ziele dieser Lektion Ein Bild mit der PhotoWorks™ Anwendung erstellen.


 

Eine Bewegungssimulation mithilfe von SolidWorks MotionManager erstellen. Vor Beginn dieser Lektion Für diese Lektion benötigen Sie Kopien von Tutor1, Tutor2und der Baugruppe Tutor. Sie befinden sich im Ordner Lessons\Lesson11. Tutor1, Tutor2 und die Baugruppe Tutor wurden zu einem früheren Zeitpunkt in diesem Kurs erstellt. Außerdem benötigen Sie den zuvor erstellten Greifmechanismus (claw mechanism). Eine Kopie dieser Baugruppe befindet sich im Ordner Lessons\Lesson11\Claw. Prüfen Sie, ob PhotoWorks auf den Computern des Unterrichtsraums/Labors eingerichtet ist und ausgeführt wird. Ressourcen für diese Lektion Diese Lektion entspricht den Abschnitten Arbeiten mit Modellen: PhotoWorks und Arbeiten mit Modellen: Bewegungssimulation in den SolidWorks Lehrbüchern. Kombinieren Sie fotorealistische Bilder und Bewegungssimulationen zum Erstellen professioneller Präsentationen. BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software

119 Lektion 11: Visualisierung Fähigkeiten für Lektion 11 Sie erwerben in dieser Lektion folgende Fähigkeiten: Ingenieurwesen: Die Attraktivität eines Produkts durch Visualisierung und Bewegungssimulation verbessern. Technik/IT: Mit verschiedenen Dateiformaten arbeiten, um Präsentationsfähigkeiten zu verbessern. Aktive Lernübungen – Verwenden von PhotoWorks Folgen Sie den Anweisungen im Abschnitt Arbeiten mit Modellen: PhotoWorks in den SolidWorks Lehrbüchern. Erstellen Sie dann ein PhotoWorks Rendering von Tutor1, das in einer früheren Lektion erstellt wurde. Weisen Sie das Erscheinungsbild Chrom zu. Stellen Sie den Hintergrund auf Abgestuft ein. Speichern Sie das Bild Tutor Rendering.bmp. Im Folgenden wird Schritt für Schritt dargestellt, wie Sie dabei vorgehen: Erste Schritte 1 Klicken Sie auf der Standard-Symbolleiste auf Öffnen , und öffnen Sie das Teil Tutor1, das zu einem früheren Zeitpunkt erstellt wurde. 2 Stellen Sie die Ansichtsausrichtung auf Isometrisch ein, und klicken Sie auf der Ansicht-Symbolleiste auf Schattiert . Das Teil sollte wie in der Abbildung rechts aussehen. Schattiertes Rendering Schattiertes Rendering ist die Grundlage des photorealistischen Renderns in PhotoWorks.

120 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Lektion 11: Visualisierung 1 Klicken Sie auf der PhotoWorks Symbolleiste auf Render . PhotoWorks erstellt mit einem Standarderscheinungsbild und einer Standardbühne ein gleichmäßig schattiertes Bild des Teils. Zuweisen eines Erscheinungsbilds 1 Klicken Sie auf der PhotoWorks Symbolleiste auf Erscheinungsbild . Der PropertyManager Erscheinungsbilder wird geöffnet, und die Registerkarte Erscheinungsbilder/PhotoWorks wird im Task- Fensterbereich eingeblendet. Im oberen Bereich der Registerkarte Erscheinungsbilder/ PhotoWorks im Task-Fensterbereich befindet sich die Erscheinungsbildbibliothek, in der die verschiedenen Erscheinungsbilder in Ordnern aufgelistet sind. Jeder Ordner kann erweitert werden, indem Sie auf das nebenstehende Plus-Zeichen (+) klicken. Dann werden die zugehörigen Unterordner angezeigt. Im unteren Bereich erfolgt die Erscheinungsbildauswahl. 2 Öffnen Sie den Ordner Metall und dann den Unterordner Chrom. Im Erscheinungsbildauswahlbereich wird ein gerendertes Bild einer Kugel für jedes Erscheinungsbild in der Klasse eingeblendet. 3 Wählen Sie das Erscheinungsbild Verchromung aus. 4 Klicken Sie im PropertyManager Erscheinungsbilder auf OK. 5 Klicken Sie auf Render . Das Teil wird mit einer Chrom-Oberfläche gerendert. BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software

121 Lektion 11: Visualisierung Wodurch wirkt ein Bild realitätsnah? Hochreflektierende Oberflächen wie Chrom wirken optisch interessanter, wenn es in der Umgebung Details gibt, die sich darin widerspiegeln. Vergleichen Sie das Bild mit dem einfachen abgestuften Hintergrund und das Bild mit dem komplexen Hintergrund mit Böden und Wänden. Achten Sie auf die Reflexionen im Teil. Einstellen des Hintergrunds auf „Abgestuft“ 1 Klicken Sie auf der PhotoWorks Symbolleiste auf Bühne . Der Bühnen-Editor wird geöffnet. 2 Öffnen Sie den Ordner Präsentationsbühnen. 3 Wählen Sie Garagenraum aus. 4 Klicken Sie auf Anwenden und dann auf Schließen. 5 Klicken Sie auf Render . Speichern des Bildes Sie können ein PhotoWorks Bild in einer Datei speichern, um es später für Entwurfsvorschläge, technische Dokumentationen und Produktpräsentationen zu verwenden. Bilder können in vielen Dateitypen gerendert werden, einschließlich .BMP, .JPG, .TIF.

122 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Lektion 11: Visualisierung Speichern des Bildes: 1 Klicken Sie auf der PhotoWorks Symbolleiste auf In Datei rendern . 2 Geben Sie im Fenster In Datei rendern einen Dateinamen für das Bild an. 3 Geben Sie im Feld Format einen Dateityp für das zu speichernde Bild an. 4 Speichern Sie die Datei in dem vom Kursleiter angegebenen Verzeichnis. 5 Wahlweise können Sie auch die Breite und Höhe festlegen. Anmerkung: Wenn Sie die Bildgröße ändern, sollten Sie auf Fixiertes Seitenverhältnis klicken, um ein Verzerren des Bildes zu vermeiden. 6 Klicken Sie auf Render. BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software

123 Lektion 11: Visualisierung Aktive Lernübungen – Erstellen einer Bewegungssimulation Erstellen Sie eine Bewegungssimulation der Vier-Stab-Verknüpfung. Folgen Sie den Anweisungen im Abschnitt Arbeiten mit Modellen: Bewegungssimulation in den SolidWorks Lehrbüchern. Lektion 11 — 5-minütiger Test

Name: _______________________________ Kurs: ________Datum:____________

Anleitung: Tragen Sie beim Beantworten der einzelnen Fragen die richtige(n) Antwort(en) an der entsprechenden Stelle ein. Bei vorgegebenen Antworten ist die korrekte Antwort einzukreisen.

1 Was ist PhotoWorks? _____________________________________________________________________

2 Zählen Sie die Rendering-Effekte auf, die in PhotoWorks verwendet werden. _____________________________________________________________________

3 Der PhotoWorks_________-___________ ermöglicht, Erscheinungsbilder festzulegen und in der Vorschau anzuzeigen.

4 Wo wird der Bühnenhintergrund eingestellt? _____________________________________________________________________

5 Was ist SolidWorks MotionManager? _____________________________________________________________________ _____________________________________________________________________

6 Geben Sie die drei Arten von Bewegungssimulationen an, die mit dem BewegungssimulationsAssistenten erstellt werden können. _____________________________________________________________________

124 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Lektion 11: Visualisierung Übungen und Projekte – Erstellen einer Explosionsansicht einer Baugruppe Gemeinsames Verwenden von PhotoWorks und MotionManager Wenn Sie eine Bewegungssimulation aufzeichnen, wird das SolidWorks- Programm für schattierte Bilder als standardmäßiges Rendering-System verwendet. Dies bedeutet, dass die schattierten Bilder, aus denen die Bewegungssimulation zusammengesetzt ist, genauso aussehen wie die schattierten Bilder, die Sie in SolidWorks sehen. In dieser Lektion haben Sie schon gelernt, wie mit PhotoWorks fotorealistische Bilder erstellt werden. Sie können Bewegungssimulationen aufzeichnen, die mit PhotoWorks gerendert werden. Weil das Rendern mit PhotoWorks langsamer abläuft als das Schattieren mit SolidWorks, dauert es auf diese Weise viel länger, eine Bewegungssimulation aufzuzeichnen. Zur Verwendung des Rendering-Programms PhotoWorks wählen Sie im Dialogfeld Bewegungssimulation in Datei speichern in der Liste Renderer: die Option PhotoWorks Puffer aus. Anmerkung: Dateien des Typs .BMP und .AVI werden größer, wenn zusätzliche Erscheinungsbilder und komplexe Rendering-Effekte zugewiesen werden. Je größer das Bild ist, desto mehr Zeit wird zum Erstellen der Bild- und Bewegungssimulationsdateien benötigt. Erstellen einer Explosionsansicht einer Baugruppe Die Baugruppe Greifmechanismus, die zuvor schon verwendet wurde, hatte eine Explosionsansicht. Um einer Baugruppe, wie beispielsweise der Baugruppe Tutor, eine Explosionsansicht hinzuzufügen, gehen Sie wie folgt vor: 1 Klicken Sie inder Standard- Symbolleiste auf Öffnen , und öffnen Sie die Baugruppe Tutor, die zu einem früheren Zeitpunkt erstellt wurde. 2 Wählen Sie Einfügen, Explosionsansicht, oder klicken Sie auf der Baugruppen-Symbolleiste auf Explosionsansicht . Der PropertyManager Explosionsansicht wird eingeblendet. BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software

125 Lektion 11: Visualisierung 3 Im Abschnitt Explosionsstufen des Dialogfelds werden die Explosionsstufen nacheinander angezeigt. Hier können Sie Explosionsstufen bearbeiten, löschen oder durchblättern. Jede Verschiebung einer Komponente in einer einzigen Richtung wird als Stufe betrachtet. Im Abschnitt Einstellungen des Dialogfelds werden die Details der einzelnen Explosionstufen gesteuert, z. B. die aufzulösenden Komponenten, die Richtung und der Abstand jeder Komponente. Der einfachste Weg besteht darin, die Komponente(n) zu ziehen. 4 Wählen Sie zunächst eine Komponente aus, um eine neue Explosionsstufe zu beginnen. Wählen Sie Tutor1 aus. Auf dem Modell wird eine Referenztriade eingeblendet. Wählen Sie als Nächstes die übrigen Explosionskriterien aus: · Auflösungsrichtung Standard ist hier Entlang Z (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), also der blaue Triadenpfeil. Sie können eine andere Richtung festlegen, indem Sie einen anderen Pfeil der Triade oder eine Modellkante auswählen. · Abstand Der Explosionsabstand der Komponente kann im Grafikbereich per Augenmaß oder genauer durch Änderung des Werts im Dialogfeld festgelegt werden. 5 Klicken Sie auf den blauen Triadenpfeil, und ziehen Sie das Teil nach links. Es unterliegt einer Zwangsbedingung in Bezug auf diese Achse (Entlang Z). Ziehen Sie das Teil nach links, indem Sie klicken und die linke Maustaste gedrückt halten.

126 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Lektion 11: Visualisierung 6 Wenn Sie die linke Maustaste loslassen, wird die Explosionsstufe erstellt. Das Teil bzw. die Teile werden in der Struktur unter der Stufe angezeigt. 7 Der Explosionsabstand kann durch Bearbeiten der Stufe geändert werden. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Explosionsstufe1, und wählen Sie Stufe bearbeiten aus dem Kontextmenü. Ändern Sie den Abstand in 70 mm, und klicken Sie auf Anwenden. 8 Weil nur eine Komponente aufzulösen ist, ist damit die Explosionsansicht erstellt. 9 Klicken Sie auf OK, um den PropertyManager Explosionsansicht zu schließen. Anmerkung: Explosionsansichten sind mit Konfigurationen verknüpft und in diesen gespeichert. Es kann nur eine Explosionsansicht pro Konfiguration geben. 10 Um eine Explosionsansicht aufzuheben, klicken Sie oben im FeatureManager mit der rechten Maustaste auf das Baugruppensymbol, und wählen Sie Explosionsansicht aufheben aus dem Kontextmenü. 11 Um eine vorhandene Explosionsansicht aufzulösen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Baugruppensymbol im FeatureManager, und wählen Sie Explosionsansicht aus dem Kontextmenü. BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software

127 Lektion 11: Visualisierung Übungen und Projekte – Erstellen und Modifizieren von Renderings Aufgabe 1 – Erstellen eines Renderings eines Teils Erstellen Sie ein PhotoWorks Rendering von Tutor2. Verwenden Sie folgende Einstellungen: Verwenden Sie das Erscheinungsbild Altenglischer Backstein2 der Klasse Stein, Ziegel. Passen Sie den Maßstab wie gewünscht an. Öffnen Sie den Ordner Basisbühnen, und stellen Sie den Hintergrund auf Einfaches Weiß ein. Rendern und speichern Sie das Bild. Aufgabe 2 – Modifizieren eines Renderings eines Teils Ändern Sie das PhotoWorks Rendering von Tutor1, das in der vorhergehenden aktiven Lernübung erstellt wurde. Verwenden Sie folgende Einstellungen: Ändern Sie das Erscheinungsbild in Nassbeton 2D der Klasse Stein, Pflaster. Öffnen Sie den Ordner Basisbühnen, und stellen Sie den Hintergrund auf Einfaches Weiß ein. Rendern und speichern Sie das Bild. Aufgabe 3 – Erstellen eines Renderings einer Baugruppe Erstellen Sie ein PhotoWorks Rendering der Baugruppe Tutor. Verwenden Sie folgende Einstellungen: Wählen Sie im Ordner Präsentationsbühnen die Bühne Innenhofhintergrund aus. Rendern und speichern Sie das Bild. Aufgabe 4 – Rendern weiterer Teile Erstellen Sie PhotoWorks Renderings von beliebigen Teilen und Baugruppen, die Sie im Unterricht erstellt haben. Sie können beispielsweise den Kerzenhalter oder die Trinkflasche rendern, den/die Sie zu einem früheren Zeitpunkt erstellt haben. Experimentieren Sie mit verschiedenen Erscheinungsbildern und Bühnen. Sie können versuchen, die Bilder so realistisch wie möglich zu erstellen, oder sie mit einigen ungewöhnlichen optischen Effekten zu versehen. Lassen Sie Ihre Phantasie spielen. Seien Sie kreativ. Viel Spaß!

128 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Lektion 11: Visualisierung Übungen und Projekte – Erstellen einer Bewegungssimulation Erstellen Sie eine Bewegungssimulation, die zeigt, wie sich die Gleiter relativ zueinander bewegen. Mit anderen Worten, erstellen Sie eine Bewegungssimulation, bei der sich mindestens einer der Gleiter bewegt. Diese Aufgabe kann nicht mit dem BewegungssimulationsAssistenten gelöst werden. 1 Öffnen Sie die Baugruppe Nested Slides (Verschachtelte Gleiter). Sie befindet sich im Ordner Lesson11. 2 Klicken Sie unten im Grafikbereich auf die Registerkarte Bewegungsstudie 1, um die MotionManager Steuerungen aufzurufen. 3 Die Teile befinden sich in ihrer Ausgangsposition. Ziehen Sie die Zeitleiste auf 00:00:05. 4 Wählen Sie den innersten Gleiter, Gleiter1, aus. Ziehen Sie Gleiter1, so dass er sich nahezu vollständig außerhalb von Gleiter2 befindet. 5 Ziehen Sie anschließend Gleiter2 ungefähr bis zur Hälfte aus Gleiter3 heraus. Im MotionManager wird mit grünen Balken angezeigt, dass die beiden Gleiter in diesem Zeitrahmen verschoben werden können. 6 Klicken Sie auf der MotionManager Symbolleiste auf Berechnen , um die Bewegungssimulation zu verarbeiten und in der Vorschau anzuzeigen. Verwenden Sie nach der Berechnung die Steuerungen Ausführen und Stopp. 7 Bei Bedarf können Sie die Bewegungssimulation mit dem Befehl Hin- und Herbewegen schrittweise anzeigen. Um eine Bewegungssimulation des gesamten Zyklus zu erstellen, ziehen Sie die Zeitleiste auf 00:00:10, und setzen Sie die Komponenten auf ihre ursprünglichen Positionen zurück. 8 Speichern Sie die Bewegungssimulation in einer AVI-Datei. BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software

129 Lektion 11: Visualisierung Übungen und Projekte – Erstellen einer Bewegungssimulation des Greifmechanismus Erstellen Sie eine Bewegungssimulation des Greifmechanismus. Erstellen Sie beispielsweise zur Darstellung der Baugruppenbewegung eine Explosionsansicht, heben Sie die Explosionsansicht auf, und verschieben Sie die Manschette nach oben und unten. Ein fertiges Beispiel des Greifmechanismus (Claw- Mechanism) befindet sich im Ordner Lesson11. Diese Version unterscheidet sich geringfügig von der in Lektion 4 erstellten Version. Sie verfügt über kein Komponentenmuster. Jede Komponente wurde einzeln zusammengestellt, damit sich die Baugruppe besser auflösen lässt. Weiterführende Fragen – Erstellen einer Bewegungssimulation Ihrer eigenen Baugruppe Sie haben zuvor eine Bewegungssimulation einer vorhandenen Baugruppe erstellt. Erstellen Sie jetzt mit dem Bewegungssimulations-Assistenten eine Bewegungssimulation der Baugruppe Tutor, die Sie zu einem früheren Zeitpunkt erstellt haben . Für die Bewegungssimulation gibt es folgende Vorgaben: Erstellen Sie eine Explosionsansicht der Baugruppe. Dauer: 3 Sekunden. Drehen Sie die Baugruppe um die Y-Achse. Dauer: 8 Sekunden. Heben Sie die Explosionsansicht der Baugruppe auf. Dauer: 3 Sekunden. Zeichnen Sie die Bewegungssimulation auf. Wahlweise: Zeichnen Sie die Bewegungssimulation mit dem PhotoWorks Renderer auf.

130 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Lektion 11: Visualisierung Zusammenfassung Mit PhotoWorks und SolidWorks MotionManager werden realistische Darstellungen von Modellen erstellt. PhotoWorks verwendet realistische Texturen, Erscheinungsbilder, Beleuchtung und andere Effekte, um realistische Modelle zu erzeugen. Mit SolidWorks MotionManager können Bewegungen von SolidWorks Teilen und Baugruppen simuliert und aufgenommen werden. SolidWorks MotionManager erstellt auf Windows basierende Bewegungssimulationen (AVI-Dateien). Für die AVI-Datei wird eine auf Windows basierende Medienwiedergabe verwendet.

SolidWorks® Software Lektion 12: SolidWorks SimulationXpres

Geschrieben von Super User am .

Lektion 12: SolidWorks SimulationXpress

Ziele dieser Lektion Die grundlegenden Konzepte der Spannungsanalyse verstehen. Die Spannung und Verschiebung im folgenden Teil unter einer Last berechnen. Diese Fläche fixieren Von-Mises- Spannungsdarstellung Kraft von 1.500 lb auf diese Flächen anwenden Vor Beginn dieser Lektion Wenn SolidWorks Simulation aktiv ist, müssen Sie es in der Liste der Zusatzanwendungen kompatibler Software Produkte deaktivieren, damit Sie SolidWorks SimulationXpress ausführen können. Klicken Sie auf Extras, Zusatzanwendungen, und entfernen Sie das Häkchen vor SolidWorks Simulation. Ressourcen für diese Lektion Diese Lektion entspricht dem Abschnitt Konstruktionsanalyse: SolidWorks SimulationXpress in den SolidWorks Lehrbüchern.


 

In den Simulation Handbüchern, im Sustainability Handbuch sowie in den Brücken-, Rennwagen-, Mountain-Board- und Katapult-Konstruktionsprojekten werden ingenieurwissenschaftliche, mathematische und physikalische Konzepte angewendet. Klicken Sie auf Hilfe, Student Curriculum (Studienplan für Studierende). BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software

133 Lektion 12: SolidWorks SimulationXpress Fähigkeiten für Lektion 12 Sie erwerben in dieser Lektion folgende Fähigkeiten: Ingenieurwesen: Untersuchen, wie Materialeigenschaften, Kräfte und Lager sich auf das Teilverhalten auswirken. Technik/IT: Das Finite-Elemente-Verfahren zum Analysieren der Kraft und des Drucks auf ein Teil kennen. Mathematik: Einheiten verstehen und Matrizen anwenden. Naturwissenschaften: Dichte, Volumen, Kraft und Druck untersuchen. Aktive Lernübungen – Analyse eines Hakens und eines Steuerarms Folgen Sie den Anweisungen im Abschnitt Konstruktionsanalyse: SolidWorks SimulationXpress: Grundlegende Funktionen von SimulationXpress in den SolidWorks Lehrbüchern. In dieser Lektion bestimmen Diese Fläche fixieren Sie die maximale Von-Mises-Spannung und die Verschiebung, wenn der Haken einer Last ausgesetzt wird. Folgen Sie den Anweisungen im Abschnitt Konstruktionsanalyse: SolidWorks SimulationXpress: Material mit Hilfe der Analyse einsparen in den SolidWorks Lehrbüchern. In dieser Lektion verwenden Sie die Ergebnisse aus SolidWorks SimulationXpress, um das Volumen eines Teils zu verringern. Kraft von 1.500 lb auf diese Flächen anwenden Diese Fläche fixieren Eine vertikale Kraft von 4.000 N auf diese Fläche anwenden

134 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Lektion 12: SolidWorks SimulationXpress Lektion 12 — 5-minütiger Test

Name: _______________________________ Kurs: ________Datum:____________

Anleitung: Tragen Sie beim Beantworten der einzelnen Fragen die richtige(n) Antwort(en) an der entsprechenden Stelle ein. Bei vorgegebenen Antworten ist die korrekte Antwort einzukreisen.

1 Wie wird SolidWorks SimulationXpress gestartet? _____________________________________________________________________ 2 Was ist eine Analyse? _____________________________________________________________________

3 Warum ist eine Analyse wichtig? _____________________________________________________________________ ___________________________________________________________________

4 Was wird mit einer statischen Analyse berechnet? _____________________________________________________________________ ___________________________________________________________________

5 Was ist Spannung? _____________________________________________________________________

6 SolidWorks SimulationXpress meldet, dass der Faktor der Sicherheitsverteilung an einigen Stellen den Wert 0,8 aufweist. Ist die Konstruktion sicher? _____________________________________________________________________ _____________________________________________________________________

BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software

135 Lektion 12: SolidWorks SimulationXpress Übungen und Projekte – Analyse einer CD-Stapelbox Sie gehören zu dem Konstruktionsteam, das in einer der vorherigen Lektionen die Stapelbox für CD-Hüllen erstellt hat. In dieser Lektion verwenden Sie SimulationXpress zum Analysieren der Stapelbox. Zuerst bestimmen Sie die Durchbiegung der Stapelbox unter dem Gewicht von 25 CD-Hüllen. Dann modifizieren Sie die Wanddicke der Stapelbox, führen eine weitere Analyse durch und vergleichen die Durchbiegung mit dem ursprünglichen Wert. Aufgabe 1 – Berechnen des Gewichts der CD-Hüllen Die Maße einer CD-Hülle entnehmen Sie der Abbildung. Die Stapelboxkann bis zu 25 CD-Hüllen aufnehmen.

Die Dichte des für die CD-Hüllen verwendeten Materials beträgt 1,02 g/cm^3. Wie groß ist das Gewicht von 25 CD-Hüllen (in Pfund)?

____________________________________________

____________________________________________

____________________________________________

____________________________________________

____________________________________________

Aufgabe 2 – Bestimmen der Verschiebung in der Stapelbox Bestimmen Sie die maximale Verschiebung der Stapelbox unter dem Gewicht von 25 CD-Hüllen. 1 Öffnen Sie storagebox.sldprt im Dateiordner Lesson12. 2 Klicken Sie auf Extras, SimulationXpress zum Starten von SolidWorks SimulationXpress. Optionen Stellen Sie die Einheiten auf Englisch (IPS) ein, um die Kraft in Pfund einzugeben und die Durchbiegung in Zoll zu ermitteln. 1 Klicken Sie im Task-Fensterbereich SolidWorks SimulationXpress auf Optionen. 2 Wählen Sie unter Einheitensystem die Option Englisch (IPS) aus. 3 Klicken Sie auf OK. 4 Klicken Sie im Task-Fensterbereich auf Weiter. Material Wählen Sie ein robustes Nylonmaterial für die Stapelbox aus der Bibliothek der Standardmaterialien aus. 1 Klicken Sie im Task-Fensterbereich auf Material und anschließend auf Material ändern. 2 Wählen Sie im Ordner Kunststoff die Option Nylon 101 aus, klicken Sie auf Anwenden und anschließend auf Schließen. 3 Klicken Sie auf Weiter.

136 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Lektion 12: SolidWorks SimulationXpress Einspannungen/Lager Wenden Sie auf die Rückseite der Stapelbox ein Lager an, um das Hängen der Box an eine Wand zu simulieren. Flächen, auf die Lager angewendet werden, sind fixiert. Sie bewegen sich während der Analyse nicht. In der Praxis hängen Sie die Box wahrscheinlich mit einigen Schrauben auf, hier soll aber auf die ganze Rückseite ein Lager angewendet werden. Diese Fläche auswählen 1 Klicken Sie im Task-Fensterbereich auf Einspannungen und anschließend auf Einspannung hinzufügen. 2 Wählen Sie die Rückseite der Stapelbox aus, um diese Fläche einzuschränken, und klicken Sie im PropertyManager auf OK. 3 Klicken Sie im Task-Fensterbereich auf Weiter. Lasten Wenden Sie eine Last innerhalb der Stapelbox an, um das Gewicht der 25 CD-Hüllen zu simulieren. 1 Klicken Sie im Task-Fensterbereich auf Lasten und anschließend auf Kraft hinzufügen. 2 Wählen Sie die Innenseite der Stapelbox aus, um die Last auf diese Fläche aufzubringen. Diese Fläche auswählen 3 Geben Sie 10 als Wert der Kraft in Pfund ein. Stellen Sie sicher, dass die Richtung auf Normal eingestellt ist. Klicken Sie im PropertyManager auf OK. 4 Klicken Sie im Task-Fensterbereich auf Weiter. Analysieren Führen Sie die Analyse zum Berechnen der Verschiebungen, Dehnungen und Spannungen aus. 1 Klicken Sie im Task-Fensterbereich auf Ausführen und anschließend auf Simulation starten. 2 Klicken Sie nach der Analyse auf Ja, Fortsetzen, um die Darstellung für den Faktor der Sicherheitsverteilung anzuzeigen. Ergebnisse Ergebnisse anzeigen. Wie groß ist die maximale Verschiebung?

__________________________________________________________________ __________________________________________________________________

__________________________________________________________________

Aufgabe 3 – Bestimmung der Verschiebung in einer modifizierten Stapelbox Die aktuelle Wanddicke beträgt 1 Zentimeter. Was passiert, wenn Sie die Wanddicke auf 1 Millimeter ändern?

Wie groß ist dann die maximale Verschiebung?

__________________________________________________________________

__________________________________________________________________

__________________________________________________________________

BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software

137 Lektion 12: SolidWorks SimulationXpress Weiterführende Fragen – Analysebeispiele Der Abschnitt Konstruktionsanalyse: SolidWorks SimulationXpress: Analysebeispiele der SolidWorks Lehrbücher enthält vier weitere Beispiele. Dieser Abschnitt enthält jedoch keine detaillierten schrittweisen Anleitungen zum Ablauf der Analyse, sondern es sollen hier vielmehr Beispiele von Analysen gezeigt, eine Beschreibung der Analyse gegeben und die einzelnen Schritte für die Analyse umrissen werden. Aufgabe 1 – Analysieren der Ankerplatte Bestimmen Sie die maximale Kraft, die die Platte bei einem konstanten Faktor der Sicherheitsverteilung von 3,0 aushalten kann. Aufgabe 2 – Analysieren des Kreuzstücks Bestimmen Sie bei einem Faktor der Sicherheitsverteilung von 2,0 die maximale Kraft, die das Kreuzstück aushalten kann, wenn a) alle Außenbohrungen fixiert sind, b) zwei Außenbohrungen fixiert sind und c) nur eine Außenbohrung fixiert ist. Aufgabe 3 – Analysieren des Verbindungsstücks Bestimmen Sie die maximale Kraft, die Sie sicher auf jeden Arm des Verbindungsstücks anwenden können. Aufgabe 4 – Analysieren des Wasserhahns Berechnen Sie die frontalen und seitlichen horizontalen Kräfte, die zu einem Fließen des Wasserhahns führen. von Mises (psi) von Mises (psi) von Mises (psi)

138 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Lektion 12: SolidWorks SimulationXpress Weiterführende Fragen – Andere Handbücher und Projekte Für den Unterricht in Simulation und Analyse sind weitere Handbücher und Projekte verfügbar. Einführung in Analysehandbücher Zu diesen Handbüchern zählen: An Introduction to Stress Analysis Applications with SolidWorks Simulation (Eine Einführung in Spannungsanalyseanwendungen mit SolidWorks Simulation). Enthält eine Einführung in die Prinzipien der Spannungsanalyse. Die vollständig in SolidWorks integrierte Konstruktionsanalyse ist ein wesentlicher Schritt in der Konstruktion eines Produkts. SolidWorks Werkzeuge simulieren das Testen des Prototyps Ihres Modells in der zugehörigen Arbeitsumgebung. Die Konstruktionsanalyse kann die Frage beantworten, wie sicher, effizient und wirtschaftlich Ihre Konstruktion ist. An Introduction to Flow Analysis Applications with SolidWorks Flow Simulation (Eine Einführung in Anwendungen der Fließverhaltensanalyse mit SolidWorks Flow Simulation). Enthält eine Einführung in SolidWorks Flow Simulation. Dies ist ein Analysewerkzeug für die Vorhersage der Merkmale verschiedener Flüsse über und innerhalb von 3D-Objekten, die mit SolidWorks modelliert wurden. Dadurch werden verschiedene Hydraulik- und Gasdynamikprobleme gelöst. An Introduction to Motion Analysis Applications with SolidWorks Motion (Eine Einführung in Bewegungsanalysenanwendungen mit SolidWorks Motion). Enthält eine Einführung in SolidWorks Motion mit ausführlichen Beispielen zur Integration dynamischer und kinematischer Theorien durch virtuelle Simulation. Spannungsanalyse Fließverhaltensanalyse Bewegungsanalyse Katapultkonstruktionsprojekt Das Dokument Trebuchet Design Project (Katapultkonstruktionsprojekt) führt Kursteilnehmer Schritt für Schritt durch die Teile, Baugruppen und Zeichnungen, die für die Konstruktion eines Katapults verwendet werden. Mit SolidWorks SimulationXpress analysieren Kursteilnehmer Strukturbauteile, um Material und Dicke zu bestimmen. In Übungen mit einem mathematischen und physikalischen Hintergrund werden Algebra, Geometrie, Gewicht und Schwerkraft untersucht. Optional wird von Gears Education Systems, LLC ein Bausatz mit Modellen für praktische Übungen angeboten. BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software

139 Lektion 12: SolidWorks SimulationXpress Strukturelles Brückenkonstruktionsprojekt Das Dokument Structural Bridge Design Project (Strukturelles Brückenkonstruktionsprojekt) führt Kursteilnehmer schrittweise durch die Konstruktion einer Holzständerbrücke. Kursteilnehmer verwenden SolidWorks Simulation zum Analysieren verschiedener Lastbedingungen der Brücke. Optional wird von Pitsco, Inc. ein entsprechender Bausatz für das Klassenzimmer zur Verfügung gestellt. Konstruktionsprojekt eines Fahrzeugs mit CO2-Antrieb Das Dokument CO2 Car Design Project (Konstruktion eines Fahrzeugs mit CO2-Antrieb) führt Kursteilnehmer Schritt für Schritt durch die Konstruktion und Analyse eines mit CO2-angetriebenen Fahrzeugs, von der Konstruktion der Fahrzeugkarosserie in SolidWorks bis zur Analyse des Luftstroms in SolidWorks Flow Simulation. Kursteilnehmer müssen Änderungen an der Konstruktion der Fahrzeugkarosserie vornehmen, um den Luftwiderstand zu verringern. Sie untersuchen außerdem das Konstruktionsverfahren durch Produktionszeichnungen. Optional wird von Pitsco, Inc. ein entsprechender Bausatz für das Klassenzimmer zur Verfügung gestellt. SolidWorks Sustainability Von der Rohstoffentnahme und der Fertigung bis zur Produktverwendung und -entsorgung zeigt SolidWorks Sustainability Konstrukteuren, wie ihre Entscheidungen die Umweltverträglichkeit beliebiger Produkte, die sie konstruieren, insgesamt ändern können. SolidWorks Sustainability misst die Umweltverträglichkeit für den Lebenszyklus Ihres Produkts in Bezug auf vier Faktoren: Kohlendioxid- Fußabdruck, Luftversauerung, Überdüngung von Gewässern und Gesamtenergieverbrauch. Im Dokument SolidWorks Sustainability wird die Umweltverträglichkeit der Baugruppe einer Bremse behandelt. Kursteilnehmer analysieren die ganze Bremsen- Baugruppe und untersuchen ein Einzelteil, den Rotor, genauer.

140 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Lektion 12: SolidWorks SimulationXpress Zusammenfassung SolidWorks SimulationXpress ist vollständig in SolidWorks integriert. Eine Konstruktionsanalyse kann hilfreich sein, um bessere, sicherere und kostengünstigere Produkte zu konstruieren. Mit einer statischen Analyse werden Verschiebungen, Dehnungen, Spannungen und Reaktionskräfte berechnet. Materialien beginnen zu versagen, wenn die Spannung einen bestimmten Grenzwert erreicht. Die von-Mises-Spannung ist eine Zahl, die ein Gesamtbild über die Spannungen an einem bestimmten Ort vermittelt. SolidWorks SimulationXpress berechnet den Faktor der Sicherheitsverteilung an der entsprechenden Stelle, indem die Fließgrenze des Materials durch die von-Mises- Spannung an dieser Stelle dividiert wird. Ein Faktor der Sicherheitsverteilung unter 1,0 gibt an, dass das Material an dieser Stelle nachgegeben hat und die Konstruktion nicht sicher ist.

SolidWorks® Software Glossar

Geschrieben von Super User am .

Glossar

Eine Achse ist eine gerade Linie, die zur Erstellung von Modellgeometrie, Features oder Mustern verwendet werden kann. Eine Achse kann auf verschiedene Arten erstellt werden, unter anderem mit Hilfe des Schnittpunktes zweier Ebenen. Siehe auch Temporäre Achse, Referenzgeometrie.


 

Aufsatz/Basis Eine Basis ist das erste Volumenkörper-Feature eines Teils, das durch einen Aufsatz erstellt wird. Ein Aufsatz ist ein Feature, das die Basis eines Teils erstellt oder durch lineares Austragen, Rotieren, Austragen oder Ausformen einer Skizze oder durch Verdicken einer Oberfläche Material zu einem Teil hinzufügt. Ein Ausbruch legt die inneren Details einer Zeichenansicht frei, indem Material von einem geschlossenen Profil, in der Regel einem Spline, entfernt wird. Eine Ausformung ist ein Basis-, Aufsatz-, Schnitt- oder Oberflächen-Feature, das durch Übergänge zwischen Profilen erstellt wird. Eine Austragung erzeugt ein Basis-, Aufsatz-, Schnitt- oder Oberflächen-Feature durch das Verschieben eines Profils (Schnitts) entlang einer Bahn. Benannte Ansicht Eine benannte Ansicht ist eine bestimmte Ansicht eines Teils oder einer Baugruppe (isometrisch, oben usw.) oder ein benutzerdefinierter Name für eine bestimmte Ansicht. Benannte Ansichten aus der Liste zur Ansichtsausrichtung können in Zeichnungen eingefügt werden. Bewegungssi- mulation Ein Modell oder eine eDrawing in einer dynamischen Weise anzeigen. Dabei wird eine Bewegung simuliert, oder es werden verschiedene Ansichten dargestellt. Eine Beziehung ist eine geometrische Zwangsbedingung zwischen Skizzenelementen oder zwischen einem Skizzenelement und einer Ebene, Achse, Kante oder einem Eckpunkt. Beziehungen können automatisch oder manuell hinzugefügt werden. BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software

143 Glossar Das Blattformat umfasst normalerweise die Seitengröße und - ausrichtung, Standardtext, Seitenränder, Titelblöcke usw. Blattformate können benutzerdefiniert sein und für eine spätere Verwendung gespeichert werden. Jedes Blatt eines Zeichendokuments kann ein anderes Format haben. Ein Block ist eine ausschließlich für Zeichnungen verwendete benutzerdefinierte Beschriftung. Ein Block kann Text, Skizzenelemente (mit Ausnahme von Punkten) und Bereichsschraffuren enthalten und für die spätere Verwendung (z. B. als benutzerdefinierte Beschreibung oder Firmenlogo) in einer Datei gespeichert werden. Configuration Manager Im ConfigurationManager auf der linken Seite des SolidWorks Fensters können die Konfigurationen von Teilen und Baugruppen erstellt, ausgewählt und angezeigt werden. Ein SolidWorks Dokument ist eine Datei, die ein Teil, eine Baugruppe oder eine Zeichnung enthält. Drahtdar- stellung Die Drahtdarstellung ist ein Ansichtsmodus, in dem alle Kanten des Teils oder der Baugruppe angezeigt werden. Siehe auch Verdeckte Kanten ausgeblendet, Verdeckte Kanten in Grau und Schattiert. Ebenen stellen eine flache Konstruktionsgeometrie dar. Ebenen können beispielsweise für eine 2D-Skizze, eine Schnittansicht eines Modells oder eine neutrale Ebene in einem Formschräge- Feature verwendet werden. Ein Eckpunkt ist ein Punkt, an dem sich zwei oder mehrere Linien oder Kanten schneiden. Eckpunkte können zum Skizzieren, Bemaßen und für viele andere Operationen ausgewählt werden. eDrawing Kompakte Darstellung eines Teils, einer Baugruppe oder Zeichnung. eDrawings sind kompakt genug, um per E-Mail versandt zu werden, und können für verschiedene CAD- Dateitypen, darunter SolidWorks, erstellt werden. Explosionsan- sicht aufheben Explosionsansicht aufheben ist das Gegenteil von Explosionsansicht erstellen. Mit der Funktion Explosionsansicht aufheben werden die Teile einer aufgelösten Baugruppe in ihre normale Position zurückgebracht. Eine Fase schrägt eine ausgewählte Kante oder einen Eckpunkt ab.

144 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Glossar Ein Feature ist eine individuelle Form, die in Kombination mit anderen Features ein Teil oder eine Baugruppe bildet. Einige Features, wie Aufsätze und Schnitte, sind aus Skizzen hervorgegangen. Andere Features, wie Wandungen und Verrundungen, modifizieren die Geometrie eines Features. Nicht alle Features verfügen allerdings über assoziierte Geometrie. Features sind immer im FeatureManager aufgelistet. Siehe auch Oberfläche, Feature außerhalb des Kontexts. Im FeatureManager auf der linken Seite des SolidWorks Fensters finden Sie eine Strukturdarstellung des aktiven Teils, der aktiven Baugruppe oder Zeichnung. Eine Fläche ist ein auswählbarer Bereich (planar oder nicht planar) eines Modells oder einer Oberfläche mit Begrenzungen, mit denen die Form des Modells oder der Oberfläche definiert werden kann. Ein rechteckiger Volumenkörper verfügt beispielsweise über sechs Flächen. Siehe auch Oberfläche. Freiheitsgrade Geometrie, die nicht durch Bemaßungen oder Beziehungen definiert ist, kann frei bewegt werden. In 2D-Skizzen gibt es drei Freiheitsgrade: Verschiebung entlang der X- und Y-Achse und Drehung um die Z-Achse (die Achse senkrecht zur Skizzenebene). In 3D-Skizzen und Baugruppen gibt es sechs Freiheitsgrade: Verschiebung entlang der X-, Y- und Z-Achse und Drehung um die X-, Y- und Z-Achse. Siehe Unterdefiniert. Geschlossenes Profil Ein geschlossenes Profil (oder eine geschlossene Kontur) ist eine Skizze oder ein Skizzenelement ohne exponierte Endpunkte, beispielsweise ein Kreis oder ein Polygon. Der Grafikbereich ist der Bereich im SolidWorks Fenster, in dem das Teil, die Baugruppe oder die Zeichnung angezeigt wird. Gussform Für ein Formnest sind (1) ein Konstruktionsteil, (2) eine Formbasis, die das Formnest für das Teil enthält, (3) eine Zwischenbaugruppe, in der das Formnest erstellt wird, und (4) abgeleitete Komponententeile, die zu den Hälften der Gussform werden, erforderlich. Intelligente Verknüpfungen Eine Intelligente Verknüpfung ist eine Baugruppenverknüpfung, die automatisch erstellt wird. Siehe Verknüpfung. Kante Die Begrenzung einer Fläche. Klick/ Ziehmodus Wenn Sie beim Skizzieren klicken und den Cursor ziehen, befinden Sie sich im Klick/Ziehmodus. Wenn Sie den Cursor loslassen, ist das Skizzenelement fertig. Klickmodus Wenn Sie beim Skizzieren klicken und dann die Maustaste loslassen, befinden Sie sich im Klickmodus. Verschieben Sie den Cursor, und klicken Sie erneut, um den nächsten Punkt in der Skizzensequenz festzulegen. BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software

145 Glossar Eine Komponente ist ein Teil oder eine Unterbaugruppe innerhalb einer Baugruppe. Eine Konfiguration ist eine Variante eines Teils oder einer Baugruppe in einem einzelnen Dokument. Varianten können unterschiedliche Bemaßungen, Features und Eigenschaften haben. Ein einzelnes Teil (zum Beispiel eine Schraube) kann verschiedene Konfigurationen enthalten, die sich im Durchmesser und in der Länge unterscheiden. Siehe Tabelle. Koordinatensy- stem Ein Koordinatensystem ist ein Ebenensystem, mit dem Features, Teilen und Baugruppen kartesische Koordinaten zugewiesen werden. Teil- und Baugruppendokumente enthalten Standardkoordinatensysteme, andere Koordinatensysteme können mit Referenzgeometrie definiert werden. Koordinatensysteme können mit Messwerkzeugen und für den Export von Dokumenten in andere Dateiformate verwendet werden. Ein Layer in einer Zeichnung kann Bemaßungen, Beschriftungen, Geometrie und Komponenten enthalten. Sie können die Sichtbarkeit einzelner Layer aktivieren bzw. deaktivieren, um eine Zeichnung zu vereinfachen oder allen Elementen in einem bestimmten Layer Eigenschaften zuzuweisen. Eine Linie ist ein gerades Skizzenelement mit zwei Endpunkten. Eine Linie kann durch Projektion eines externen Elements wie zum Beispiel einer Kante, Ebene, Achse oder Skizzenkurve auf die Skizze erstellt werden. Ein Modell ist die 3D-Volumengeometrie in einem Teil- oder Baugruppendokument. Wenn ein Teil- oder Baugruppendokument mehrere Konfigurationen enthält, stellt jede Konfiguration ein separates Modell dar. Modellneu- aufbau Mit dem Werkzeug für den Modellneuaufbau wird das Dokument mit den Änderungen, die seit dem letzten Neuaufbau des Modells vorgenommen wurden, aktualisiert (oder regeneriert). Der Modellneuaufbau wird gewöhnlich verwendet, wenn eine Modellbemaßung geändert wurde. Ein Muster wiederholt die ausgewählten Skizzenelemente, Features oder Komponenten in einer Anordnung, die linear, kreisförmig oder skizzengesteuert sein kann. Wenn das Ausgangselement geändert wird, werden die anderen referenzierten Kopien im Muster aktualisiert. Eine Oberfläche ist ein planares Element oder ein 3D-Element mit der Dicke Null und mit Kantenbegrenzungen. Oberflächen werden oftmals für die Erstellung von Volumenkörper-Features verwendet. Referenzoberflächen können zum Modifizieren von Volumenkörper-Features verwendet werden. Siehe auch Fläche.

146 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Glossar Offenes Profil Ein offenes Profil (oder eine offene Kontur) ist eine Skizze oder ein Skizzenelement mit exponierten Endpunkten. Ein U-förmiges Profil, zum Beispiel, ist offen. Ein Parameter ist ein Wert, der zur Definition einer Skizze oder eines Features (oftmals einer Bemaßung) verwendet wird. Planar Ein Element ist planar, wenn es in einer Ebene liegen kann. Ein Kreis ist beispielsweise planar, nicht aber eine Spirale. profil Ein Schnitt ist ein anderer Ausdruck für ein Profil in Austragungen. Ein Profil ist ein Skizzenelement, mit dem ein Feature (wie etwa eine Ausformung) oder eine Zeichenansicht (wie beispielsweise eine Detailansicht) erstellt werden kann. Ein Profil kann offen (wie beispielsweise eine U-Form oder ein offener Spline) oder geschlossen (wie etwa ein Kreis oder ein geschlossener Spline) sein. Property Manager Der PropertyManager befindet sich auf der linken Seite des SolidWorks Fensters und wird für das dynamische Bearbeiten von Skizzenelementen sowie der meisten Features verwendet. Ein Punkt ist eine singuläre Stelle in einer Skizze oder eine Projektion in eine Skizze an einer einzelnen Stelle eines externen Elements (Ursprung, Eckpunkt, Achse oder Punkt in einer externen Skizze). Siehe auch Eckpunkt. Referenzierte Kopie Eine referenzierte Kopie ist ein Element in einem Muster oder eine Komponente, die mehrmals in einer Baugruppe auftritt. Mit dem Rotations-Feature-Werkzeug wird eine Basis oder ein Aufsatz, ein gedrehter Schnitt oder eine gedrehte Oberfläche durch Rotation eines oder mehrerer skizzierter Profile um eine Mittellinie erstellt. Schattiert Bei einer schattierten Ansicht wird ein Modell als farbiger Volumenkörper dargestellt. Siehe auch Verdeckte Kanten ausgeblendet, Verdeckte Kanten in Grau und Drahtdarstellung. Schnitt Ein Feature, mit dem Material von einem Teil entfernt wird. Eine Schnittansicht (oder ein Profilschnitt) ist (1) eine Teil- oder Baugruppenansicht, die durch eine Ebene geschnitten wird, oder (2) eine Zeichenansicht, die durch das Schneiden einer anderen Zeichenansicht mit einer Schnittlinie erstellt wird. Eine 2D-Skizze ist eine Ansammlung von Linien und anderen 2D-Objekten auf einer Ebene oder Fläche, die die Grundlage für ein Feature wie eine Basis oder einen Aufsatz bildet. Eine 3D- Skizze ist nicht planar und kann beispielsweise als Leitlinie für eine Austragung oder Ausformung verwendet werden. BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software

147 Glossar Spiegeln (1) Ein gespiegeltes Feature ist eine Kopie eines ausgewählten Features, das an einer Ebene oder planaren Fläche gespiegelt wird. (2) Ein gespiegeltes Skizzenelement ist eine Kopie eines ausgewählten Skizzenelements, das an einer Mittellinie gespiegelt wird. Wenn das ursprüngliche Feature oder die Skizze modifiziert wird, wird die gespiegelte Kopie aktualisiert, um die Änderung widerzuspiegeln. Eine Spirale wird durch Steigung, Umdrehungen und die Höhe definiert. Eine Spirale kann beispielsweise als Pfad für ein Austragungs-Feature, das ein Gewinde in einen Bolzen schneidet, verwendet werden. Sport- Trinkflasche Eine Baugruppe ist ein Dokument, in dem Teile, Features und andere Baugruppen (Unterbaugruppen) miteinander verknüpft werden. Die Teile und Unterbaugruppen existieren in von der Baugruppe getrennten Dokumenten. In einer Baugruppe kann zum Beispiel ein Kolben mit anderen Teilen, wie einem Verbindungsstück oder einem Zylinder, verknüpft werden. Diese neue Baugruppe kann dann als Unterbaugruppe in einer Baugruppe eines Motors verwendet werden. Eine SolidWorks Baugruppendatei hat die Erweiterung SLDASM. Siehe auch Unterbaugruppe und Verknüpfung. Eine Tabelle ist ein Excel Arbeitsblatt, das für die Erstellung von mehreren Konfigurationen in einem Teil- oder Baugruppendokument verwendet wird. Siehe Konfigurationen. Ein Teil ist ein einzelnes 3D-Objekt, das aus Features besteht. Ein Teil kann zu einer Komponente in einer Baugruppe werden und in einer 2D-Zeichnung dargestellt sein. Beispiele für Teile sind Schrauben, Stifte, Platten usw. Eine SolidWorks Teildatei hat die Erweiterung .SLDPRT. Toolbox Eine Bibliothek von Standardteilen, die vollständig in SolidWorks integriert sind. Diese Teile sind Komponenten, die unmittelbar eingesetzt werden können, wie beispielsweise Bolzen und Schrauben. Überdefiniert Eine Skizze ist überdefiniert, wenn Bemaßungen oder Beziehungen miteinander im Konflikt stehen oder redundant sind. Unterbau- gruppe Eine Unterbaugruppe ist ein Baugruppendokument, das Teil einer größeren Baugruppe ist. Der Steuerungsmechanismus eines Autos ist zum Beispiel eine Unterbaugruppe des Autos. Unterdefiniert Eine Skizze ist unterdefiniert, wenn nicht genügend Bemaßungen und Beziehungen vorhanden sind, um zu verhindern, dass sich die Position oder Größe von Elementen ändert. Siehe Freiheitsgrade.

148 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Glossar Ursprung Der Modellursprung ist der Schnittpunkt der drei Standardreferenzebenen. Der Modellursprung wird durch drei graue Pfeile angezeigt und stellt die Koordinate (0,0,0) des Modells dar. Wenn eine Skizze aktiv ist, erscheint der Skizzenursprung in Rot und stellt die Koordinate (0,0,0) der Skizze dar. Bemaßungen und Beziehungen können zum Modellursprung hinzugefügt werden, nicht aber zum Skizzenursprung. Eine Verknüpfung ist eine geometrische Beziehung, wie deckungsgleich, senkrecht, tangential usw., zwischen Teilen in einer Baugruppe. Siehe auch Intelligente Verknüpfungen. Verknüpfungs- gruppe Eine Verknüpfungsgruppe ist eine Anzahl von Verknüpfungen, die gemeinsam gelöst werden. Die Reihenfolge, in der Verknüpfungen in der Verknüpfungsgruppe erscheinen, spielt keine Rolle. Eine Verrundung ist die innere Rundung einer Ecke oder Kante in einer Skizze oder einer Kante auf einer Oberfläche oder einem Volumenkörper. Eine Vorlage ist ein Dokument (Teil, Baugruppe oder Zeichnung), das die Grundlage für ein neues Dokument bildet. Es kann benutzerdefinierte Parameter, Beschriftungen oder Geometrie umfassen. Wandung ist ein Feature-Werkzeug, das ein Teil aushöhlt, wobei die ausgewählten Flächen offen und dünne Wände auf den verbleibenden Flächen erhalten bleiben. Ein hohles Teil wird erstellt, wenn keine Flächen geöffnet werden sollen. Ein Zeichenblatt ist eine Seite in einem Zeichnungsdokument. Eine Zeichnung ist eine 2D-Darstellung eines 3D-Teils oder einer 3D-Baugruppe. Eine SolidWorks Zeichnungsdatei hat die Erweiterung SLDDRW.

SolidWorks® Software Anhang A: Certified SolidWorks Associate

Geschrieben von Super User am .

Anhang A:

Das Programm „Certified SolidWorks Associate“

Certified SolidWorks Associate (CSWA) Das CSWA (Certified SolidWorks Associate)-Zertifizierungsprogramm vermittelt die Fähigkeiten, die Studenten für die Arbeit in der Konstruktion und auf anderen ingenieurwissenschaftlichen Feldern benötigen. Mit dem Bestehen der CSWA- Prüfung wird die Kompetenz in der 3D-CAD-Modelliertechnologie, der Anwendung ingenieurwissenschaftlicher Prinzipien und der Anerkennung globaler Industriepraktiken nachgewiesen. Die Prüfung enthält praxisbezogene Aufgaben in vielen der folgenden Bereiche: Skizzenelemente – Linien, Rechtecke, Kreise, Kreisbogen, Ellipsen, Mittellinien Skizzierwerkzeuge – Offset, Konvertieren, Trimmen Skizzenbeziehungen Aufsatz- und Schnitt-Features – lineare Austragungen, Rotationen, Austragungen, Ausformungen Verrundungen und Fasen Lineare, kreisförmige Muster und Füllmuster Bemaßungen Feature-Bedingungen – Anfang und Ende Masseneigenschaften Materialien Einfügen von Komponenten Standardverknüpfungen – deckungsgleich, parallel, senkrecht, tangential, konzentrisch, Abstand, Winkel Referenzgeometrie – Ebenen, Achse, Verknüpfungsreferenzen Zeichenblätter und Ansichten Bemaßungen und Modellelemente Beschriftungen SimulationXpress Weitere Informationen finden Sie unter https://www.solidworks.com/cswa. BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software


 

151 Anhang A: Das Programm „Certified SolidWorks Associate“ Beispiele für Prüfungsaufgaben Die folgenden Aufgaben sind Beispiele für CSWA-Prüfungsaufgaben. Aufgaben zur Teil- und Baugruppenmodellierung, bei denen Sie ein Modell erstellen müssen, sollten in maximal 45 Minuten korrekt ausgeführt werden. Die Aufgaben 2 und 3 sollten in maximal 5 Minuten gelöst werden. Die Lösungen befinden sich am Ende dieses Anhangs. Aufgabe 1 Erstellen Sie dieses Teil in SolidWorks. Einheitensystem: MMGS (Millimeter, Gramm, Sekunde) Dezimalstellen: 2. Teilursprung: frei wählbar A = 63 mm, B = 50 mm, C = 100 mm. Alle Bohrungen vom Typ „Durch alles“. Material: Kupfer, Dichte = 0,0089 g/mm^3

152 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Anhang A: Das Programm „Certified SolidWorks Associate“ Welche Gesamtmasse in Gramm hat das Teil? a) 1.205 b) 1.280 c) 144 d) 1.108 Aufgabe 2 SolidWorks SimulationXpress ermöglicht Änderungen der Netzeinstellungen. Welche der folgenden Aussagen ist falsch? a) Eine feine Netzeinstellung führt zu genaueren Ergebnissen als ein grobes Netz. b) Eine grobe Netzeinstellung führt zu ungenaueren Ergebnissen als ein feines Netz. c) Eine feine Netzeinstellung kann auf eine spezielle Fläche anstatt auf das ganze Modell angewendet werden. d) Alle Aussagen Aufgabe 3 Zum Erstellen der Zeichenansicht „B“ muss ein Spline (wie in der Abbildung gezeigt) auf Zeichenansicht „A“ skizziert und eine SolidWorks Ansicht eingefügt werden. Welcher Ansichtstyp muss eingefügt werden? a ) Ausbruch b) Winkliger Schnitt c) Schnitt d) Detail BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software

153 Anhang A: Das Programm „Certified SolidWorks Associate“ Aufgabe 4 Erstellen Sie diese Baugruppe in SolidWorks. Sie enthält 3 maschinell bearbeitete Halterungen und 2 Stifte. Halterungen: 2 mm dick und gleich groß (Bohrungen „durch alles“). Material: Legierung 6061, Dichte = 0,0027 g/mm^3. Die obere Kante der Kerbe ist 20 mm von der oberen Kante der maschinell bearbeiteten Halterung entfernt. Stifte: 5 mm lang und gleicher Durchmesser, Material: Titan, Dichte = 0,0046 g/ mm^3. Die Stifte sind konzentrisch mit den Halterungsbohrungen (kein Abstand) verknüpft. Die Stiftendflächen sind deckungsgleich mit den Außenflächen der Halterung. Zwischen den Halterungen besteht eine 1 mm breite Lücke. Die Halterungen werden mit den Verknüpfungen „gleiche Winkel“ (45 Grad) positioniert. Einheitensystem: MMGS (Millimeter, Gramm, Sekunde) Dezimalstellen: 2 Baugruppenursprung: wie angezeigt. Welchen Massenschwerpunkt hat die Baugruppe? a) X = -11,05 Y = 24,08 Z = -40,19 b) X = -11,05 Y = -24,08 Z = 40,19 c) X = 40,24 Y = 24,33 Z = 20,75 d) X = 20,75 Y = 24,33 Z = 40,24

154 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Anhang A: Das Programm „Certified SolidWorks Associate“ Aufgabe 5 Erstellen Sie diese Baugruppe in SolidWorks. Sie enthält 3 Komponenten: Basis, Bügel, Justierstift. Wenden Sie das MMGS-Einheitensystem an. Material: Legierung 1060 für alle Komponenten. Dichte = 0,0027 g/mm^3 Basis: Der Abstand zwischen der Vorderseite der Basis und der Vorderseite des Bügels beträgt 60 mm. Bügel: Der Bügel passt in die linke und rechte eckige Führungsrinne der Basiskomponente (kein Abstand). Die obere Fläche des Bügels enthält eine 12 mm breite Durch-alles-Bohrung. Justierstift: Die Unterseite des Justierstiftkopfes ist 40 mm von der oberen Fläche des Bügels entfernt. Die Justierstift-Komponente enthält eine Durch-alles-Bohrung mit einem Durchmesser von 5 mm. Welchen Massenschwerpunkt hat die Baugruppe in Bezug auf das abgebildete Koordinatensystem? a) X = -30,00 Y = -40,16 Z = -40,16 b) X = 30,00 Y = 40,16 Z = -43,82 c) X = -30,00 Y = -40,16 Z = 50,20 d) X = 30,00 Y = 40,16 Z = -53,82 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software

155 Anhang A: Das Programm „Certified SolidWorks Associate“ Aufgabe 6 Erstellen Sie dieses Teil in SolidWorks. Material: Legierung 6061. Dichte = 0,0027 g/mm^3 Einheitensystem: MMGS (Millimeter, Gramm, Sekunde) Dezimalstellen: 2. Teilursprung: frei wählbar A = 100. Alle Bohrungen vom Typ „Durch alles“, wenn nichts anderes angegeben ist. Welche Gesamtmasse in Gramm hat das Teil? a) 2.040,57 b) 2.004,57 c) 102,63 d) 1.561,23 156 BuL Tools Handbuch für das Erlernen der SolidWorks Software Anhang A: Das Programm „Certified SolidWorks Associate“ Weitere Informationen und Lösungen Arbeiten Sie zur weiteren Vorbereitung die SolidWorks Lehrbücher (Zugriff über das Hilfe-Menü in SolidWorks) durch, bevor Sie die CSWA-Prüfung ablegen. Lesen Sie das Dokument „About the CSWA Exam“ unter https://www.solidworks.com/cswa durch. Viel Erfolg! Certification Program Manager, SolidWorks Corporation